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Güstrower Anzeiger

19. November 2017 | 22:44 Uhr

Lalendorf : Gewerbegebiet Lalendorf fast voll

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erweiterungen von ansässigen Unternehmen geplant / Neue Firma aus Süddeutschland will sich ansiedeln / Für Biogasanlage stehen zwei Ausbaustufen an

von
erstellt am 06.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Gute Nachrichten für das Gewerbe- und Industriegebiet Lalendorf. Schon bis Jahresende könnte die Gesamtfläche nach jetzigen Planungen komplett ausgelastet sein, informiert Lalendorfs Bürgermeister Reinhard Knaack. Der größte „Brocken“ im Gewerbegebiet, das Logistikunternehmen DB Schenker mit 120 Mitarbeitern, plant eine Erweiterung. Zudem sollen für die Biogasanlage die nächsten Ausbauschritte erfolgen. „Und weiterhin will eine Firma für Lacke und Farben aus Süddeutschland eine neue Halle im Gewerbegebiet bauen – veranschlagte Fläche rund 3000 Quadratmeter“, sagt Knaack. Gespräche dazu würden bereits seit Ende vergangenen Jahres laufen. Wenn alles klappt, soll schon im Sommer Baubeginn sein.

Schenker plant nach eigenen Angaben eine Erweiterung des Hochregallagers sowie eine Vergrößerung der Parkfläche in Lalendorf. „Das ist avisiert, aber von unserem Kunden abhängig“, schränkt Peter Jung, kaufmännischer Leiter von Schenker in Lalendorf, ein. „Wir hatten bereits auf eine Entscheidung seitens des Kunden gehofft. Die gibt es aber noch nicht. Alles ist vorbereitet, dennoch liegt die Erweiterung zunächst auf Eis.“ Schenker beliefert von Lalendorf aus ganz MV.

Auf jeden Fall erweitern wird sich allerdings die Biogasanlage im Gewerbe- und Industriegebiet. Es handelt sich um eine spezielle Anlage für die Monovergärung von Zuckerrüben – bisher einmalig. „Die Erprobungsphase war schwieriger als gedacht, aber erfolgreich“, sagt Knaack. Sobald das Genehmigungsverfahren durch sei, solle mit der Erweiterung der Anlage begonnen werden. „Die Finanzen und die Planungen stehen“, bestätigt der Bürgermeister.

Auch das landwirtschaftliche Lohnunternehmen Blunk hat laut Knaack Pläne, sich räumlich im Gewerbegebiet zu erweitern. „Diese positiven Nachrichten freuen mich natürlich für die ganze Gemeinde“, sagt der Bürgermeister. „Bis Ende des Jahres könnte das Gewerbegebiet voll sein. Jetzt gilt es darüber nachzudenken, wo wir eventuell weitere Flächen erschließen können“, sagt er.


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