SVZ-Gesundheitstag : Gesund und vital mit ihrer SVZ

Wie hoch die Sauerstoffsättigung im Blut ist, untersuchte Barmer-Mitarbeitern Katja Tietz (l.) bei der Güstrowerin Roswitha Karasch.   Fotos: Armin Kung
Wie hoch die Sauerstoffsättigung im Blut ist, untersuchte Barmer-Mitarbeitern Katja Tietz (l.) bei der Güstrowerin Roswitha Karasch.

Gesundheitstag: Körperfett, Muskeln und Sauerstoffsättigung – Großer Andrang zum Vitalitäts-Check in Güstrow.

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20. März 2018, 21:00 Uhr

Etwas erschrocken war Roswitha Karasch, als ihr Barmer-Regionalgeschäftsführerin Katja Tietz die Anzeige des Blutdruckgerätes vorlas. Die Werte sind etwas erhöht. „Was? Sonst habe ich immer zu niedrigen Blutdruck“, sagt die 73-Jährige. Sie war gestern eine von zahlreichen Besuchern beim Gesundheitstag in der SVZ-Geschäftsstelle.

Katja Tietz ist routiniert bei der Untersuchung unserer Leserinnen und Leser. Fast wöchentlich bietet sie für Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Vorsorgeuntersuchung den Vitalitäts-Check an. „Es geht darum die Menschen anzuregen, über ihre Gesundheit nachzudenken“, sagt Katja Tietz. Und Zahlen können überzeugend wirken. Insgesamt neun Messergebnisse bekommen die Besucher an diesem Tag. Alle Gäste erhalten ein Merkblatt, auf dem die Beraterin die Messwerte einträgt.

Mittlerweile ist auch das Blutdruckmessen bei Roswitha Karasch beendet. Die Maschine piept und Katja Tietz öffnet die Manschette. Dabei beruhigt sie die Güstrowerin. „Ihr Blutdruck ist nicht dramatisch hoch. Das kann auch von der Aufregung kommen. Oder etwas zu viel Kaffee“, sagt sie. Trotzdem rät sie im Falle erhöhter Werte umgehend den Hausarzt aufzusuchen. Bei Roswitha Karasch ist das noch nicht notwendig.

Auch der Sauerstoff wird untersucht. Auf Karaschs Zeigefinger klemmt ein kleines Gerät, dass mit Lichtstrahlen die Sauerstoffsättigung im Blut misst. Das Ergebnis ist etwas zu niedrig. „Manchmal kann schon falsches Atmen zu einem geringerem Wert führen. Atmen sie ab und zu am Tag bewusst durch den Bauch, das kann den Sauerstoffwert schon verbessern“, sagt Tietz.

Viele Leser waren besonders an einem Wert interessiert: dem Körperfettanteil. Auch Roswitha Karasch möchte ihn wissen. Sie zieht ihre Schuhe aus und stellte sich auf eine spezielle Waage. In der Hand hält sie einen Stab mit zwei Elektroden, die über ein Kabel mit der Waage verbunden sind. Das Ergebnis ist erfreulich. „Diese Werte sind für ihr Alter sehr gut“, sagt Tietz der sichtlich erleichterten Güstrowerin.

Katja Tietz arbeitete im Akkord, denn der Andrang beim gestrigen Gesundheitstag war groß. So groß, dass es demnächst einen weiteren Termin für den Vitalitäts-Check geben wird.

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