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SVZ-Wochenend-Interview : Gesund bleiben und viel reisen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Annekathrin Wunsch ist neue Koordinatorin im Mehrgenerationenhaus der Awo – heute beantwortet sie die 20 Fragen.

Seit Februar bereichert die Weitendorferin Annekathrin Wunsch das Mehrgenerationenhaus der Awo in Güstrow als Koordinatorin. Ihre Ausbildung machte die gebürtige Güstrowerin jedoch in einem ganz anderen Bereich: im Einzelhandel. Nach der Wende erfolgte die Umorientierung. Insgesamt zehn Jahre arbeitete sie dann mit benachteiligten Jugendlichen und in der beruflichen Schule als Lehrkraft. Auch ein vierjähriger Abstecher in die Finanz - und Lohnbuchhaltung einer Dachdeckerei gehören zum Lebenslauf der heute 49-Jährigen. Bevor die Mutter zweier Söhne und Oma eines zweijährigen Enkelkindes zum Mehrgenerationenhaus kam, war sie Standortleiterin eines Bildungsträgers. Zurzeit absolviert Annekathrin Wunsch zudem ein Fernstudium im Studiengang „Social Management“. Heute beantwortet Sie unsere 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Es gibt viele Plätze, an denen ich gerne bin: im Garten mit meinem Hund, am See in Dudinghausen – dort am liebsten mit der Angel. Immer in der Natur mit Wasser in der Nähe.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort verändern?
Etwas weniger Fluglärm vom Militärflugplatz wäre schön. Ob man da Einfluss nehmen kann, weiß ich nicht. Radwege in der Umgebung finde ich wichtig und ich würde Gemeinschaftsplätze mit Spielplätzen schaffen, an denen sich die Bewohner der Orte treffen können.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Während meiner Arbeitszeit im Familien-, Freizeit- und Lernberatungszentrum der Awo. Nach Feierabend zu Hause. Am Wochenende auch gerne auf Flohmärkten.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Wie viele Kinder in der ehemaligen DDR mit dem Sammeln von Altstoffen und Lindenblüten.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich war schon immer ein Tiernarr. Also habe ich Futter für die Ponys, Pferde und Esel vom Rummel gekauft und es dann dort verfüttert. Die erste etwas größere Summe habe ich in meine ersten Absatzschuhe investiert.

Was würden Sie gerne können?
Da gibt es Einiges. Ich würde z.B. gerne töpfern oder Bücher schreiben können.

Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit und Intoleranz. Und ständige Unzufriedenheit und Schwarzmalerei.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Das kann ich so konkret gar nicht sagen. Bestimmt über mich selbst. Ich mag trockenen Humor und lache fast jeden Tag.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Das letzte wirklich Unvernünftige war, dass ich vor ein paar Jahren ein Auto gekauft habe, ohne eine Probefahrt zu machen und näher hinzuschauen. Das erwies sich dann auch als wirklicher Fehlkauf.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Da kann ich nicht nur eine Person nennen. Ein Held ist für mich jemand, der selbstlos Außergewöhnliches leistet. Und da gibt es Einige: mein Sohn, der in der Altenpflege arbeitet, meine Mutter, die immer für alle da ist, mein Lebensgefährte, der immer positiv denkt, für jedes Problem eine Lösung hat und alle unsere Pläne in die Tat umsetzt, alle Menschen, die ehrenamtlich arbeiten…

Welches Buch lesen Sie gerade?
Im Moment lese ich „Mängelexemplar“ von Sarah Kuttner.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
„Nie“ würde ich nicht sagen, aber ich gucke sehr gerne Galileo.

Wo trifft man Sie am ehesten: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Eigentlich weder noch. Aber wenn, dann Karneval.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Da gibt es keine bestimmte Person. Ich hoffe aber, dass ich noch viele interessante Menschen kennenlerne.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Essen mag ich sie alle mal ganz gerne, aber ich koche überwiegend deutsche Gerichte.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Da gibt es kein bestimmtes Lied. Aber ich mag die Lieder von Udo Lindenberg. Die erinnern mich an meine Jugendzeit. Gerade waren wir auch im Musical „Hinterm Horizont“.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich erinnere mich an ein Gedicht von meiner Mutter verbunden mit einem Fotoalbum mit Bildern aus meinem Leben.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Da gibt es viele und ich hoffe, dass ein paar davon in Erfüllung gehen. Zum Beispiel möchte ich gerne noch ein paar Länder kennenlernen und eine Kreuzfahrt machen.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Das ist ja noch eine ganze Weile hin. Aber ich hoffe, dass mein Lebensgefährte und ich gesund bleiben und dann unsere Freizeit mit unseren Hobbys verbringen und gemeinsam reisen können.

Wem sollen wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Meiner Schwägerin und Freundin Antje Mauck-Herzig. Sie ist Friseurmeisterin, führt seit Jahren erfolgreich einen Friseursalon in Güstrow und ist immer für andere da.
 

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