Malerei : Geschäftsräume werden Kunstmeile

Das bunte Blumenfeld ist eines der 24 Bilder, die Klaus Szepanski gestern zur Vernissage zu erklären hatte.
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Das bunte Blumenfeld ist eines der 24 Bilder, die Klaus Szepanski gestern zur Vernissage zu erklären hatte.

Ausstellung des Güstrowers Klaus-Jürgen Szepanski bei der WGG eröffnet

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08. März 2014, 06:00 Uhr

Zu einer kleinen Kunstmeile werden zwei Etagen im Geschäftshaus der Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG) in der Gleviner Straße. Nach einer Ausstellung des Kinder-Jugend-Kunsthauses und Bildern des ehemaligen Mitarbeiters Dieter Dräger sind seit gestern 24 Malarbeiten von Klaus-Jürgen Szepanski zu sehen. „Wir wollen jetzt alle halbe Jahre eine neue Ausstellung präsentieren“, sagt WGG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt, und kündigt schon für die Zeit nach September Zeichnungen von Kindern aus der Kita „Butzemannhaus“ zum Thema „Wohnen“ an.

Wo besonders viel Publikumsverkehr ist, zeigt bis dahin Klaus-Jürgen Szepanski (Jahrgang 1943) Bilder, die in den 40 Jahren vor der Jahrtausendwende entstanden sind. „Das ist aber nicht ganz richtig“, wirft der Hobbykünstler selbst ein. Denn: Er betrachte seine Bilder als nie abgeschlossen. „Nach ein paar Jahren sieht man sie wieder und denkt: ,Das musst du noch anders machen’“, meint Szepanski – und greift erneut nach Pinsel oder Stift, um „Verbesserungen“ wie er sagt, vorzunehmen. Szepanskis Motto: „Alles ist veränderlich.“ Schon in der Grundschule sei Lehrern, und irgendwann auch ihm selbst, aufgefallen, dass er eine besondere Gabe beim Zeichnen und Malen haben müsse. Mit einem Bild auch hatte er sich erfolgreich beim VEB Bauka um eine Lehrstelle beworben – und Glück gehabt, dass sein Handwerksberuf als Maler und Tapezierer so gut zum Hobby passte. „Ich brauchte nicht vom Kunstwerk leben, habe nur Spaß daran“, erklärt der Güstrower, der u.a. die Schweriner Spezialschule für Malerei und Grafik besuchte.

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