Güstrow : Geschäftsaufgabe fällt schwer

Für Sabine Spichalski (l.), hier mit Mitarbeiterin Bärbel Stiemer, ist nach 25 Jahren Schluss.
Für Sabine Spichalski (l.), hite mit Mitarbeiterin Bärbel Stiemer, ist nach 25 Jahren Schluss.

Nach 25 Jahren schließt Sabine Spichalski ihren Laden am Güstrower Markt / Arko nicht mehr in Barlachstadt

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19. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Nach fast 25 Jahren ist in dieser Woche Schluss. Das Arko-Geschäft am Güstrower Markt, das von Sabine Spichalski als Franchise-Nehmerin geführt wurde, wird definitiv geschlossen. Spätestens am 23. Dezember will die Inhaberin alle Waren verkauft haben.

Für die Güstrowerin sind die letzten Wochen sehr schwer gewesen, doch sie sieht keinen anderen Weg. „Es wäre jetzt ein großer Umbau nötig, für den ich investieren und dafür einen Kredit aufnehmen müsste. Außerdem habe ich das Rentenalter erreicht“, sagt die 65-Jährige. Einen Nachfolger habe sie für das Geschäft nicht gefunden.

Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Bärbel Stiemer und Ursula Kainath stand Sabine Spichalski in den vergangenen Jahren Tag für Tag hinter dem Tresen, um frisch gemahlenen Kaffee oder Schokolade in verschiedenen Varianten zu verkaufen.

26 Jahre hatte die gebürtige Güstrowerin im Fleischkombinat als Disponentin gearbeitet, bevor mit der Wende alles anders wurde und sie sich neu orientierte. Die Arbeit hier im Geschäft, 1993 als Filialleiterin und dann ab 2004 als Franchise-Nehmerin, hat ihr sehr viel Freude gemacht. „Es war eine sehr schöne Zeit und es tut mir auch richtig weh, aufzuhören“, sagt Sabine Spichalski.

Viele Blumen und Dank hat Sabine Spichalski in den vergangenen Tagen erhalten. Auch das zeugt von der Zufriedenheit der Kunden. In dieser Woche wird es noch eine Kaffeelieferung geben. Aber wenn die verkauft ist, wird nichts mehr nachbestellt. Dann bleibt der Laden geschlossen und wird eine weitere Lücke in die Verkaufslandschaft in der Güstrower Innenstadt schlagen.


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