20 Fragen : Gern Wale vor Alaska beobachten

Sehr viel verbindet Mario von Weber mit dem Güstrower Dom.
Sehr viel verbindet Mario von Weber mit dem Güstrower Dom.

Der Meeresbiologe Mario von Weber engagiert sich im Dom-Kirchengemeinderat und im Kunst- und Altertumsverein

von
13. Juni 2015, 06:00 Uhr

Als Meeresbiologe arbeitet er im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (Lung) in Güstorw. Man kennt ihn aber auch als Mitglied im Beirat des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow und des Dom-Kirchengemeinderates. Als ausgebildeter Lektor ist Mario von Weber auch jährlich für vier, fünf Gottesdiente im Dom und in der Kirchengemeinde Lohmen verantwortlich. Mario von Weber ist in Rostock aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung zum Biologielaboranten und Versuchstechniker am Forschungszentrum für Tierproduktion in Dummerstorf, machte in der Abendschule das Abitur nach und studierte Meeresbiologie und Ökologie mit Diplom an der Universität Rostock. Seit 1999 lebt er mit der Familien in Mühl Rosin. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

In der Natur, gern in der wunderschönen Umgebung von Güstrow und an der Ostsee.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Ich habe Hochachtung vor der Arbeit unseres Bürgermeisters, wünschte mir aber mehr Engagement der jüngeren Generation.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Am Schreibtisch im Lung sowie in Haus und Garten in Mühl Rosin. Am Wochenende bin ich gern mit Fernglas und Fotoapparat in der Natur unterwegs.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

In der Schulzeit habe ich mit einem Ferienjob bei einem Stahlbauunternehmen in Rostock Stadtweide mein erstes Geld verdient.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Wahrscheinlich habe ich Bücher oder Schallplatten gekauft.
Was würden Sie gerne können?

Ein Musikinstrument beherrschen, vorzugsweise Saxophon, und perfekt Englisch sprechen und verstehen.
Was stört Sie an anderen?

Gleichgültigkeit, Lieblosigkeit und egoistisches Verhalten.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über meine sehr humorvolle Frau.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Spontan eine Studienreise nach Marokko gebucht.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Einen persönlichen Helden habe ich nicht, schätze aber Menschen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen, z.B. Güstrower, die sich aktuell um die Asylbewerber in Güstrow kümmern.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Mehrere gleichzeitig. „Jahrestage“ von Uwe Johnson, „Kaltenburg“ von Marcel Beyer und in kleinen Portionen „Physik und Transzendenz“ von Hans-Peter Dürr.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die ARD-Nachrichten sehe ich, wenn es sich ergibt und ich suche gelegentlich in der Mediathek nach interessanten Beiträgen und Filmen, außerdem höre ich im Auto sehr gern Deutschlandradio.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Weder noch, eher bei einem guten Klassik-, Jazz- oder Rock-Konzert.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Immer mal wieder Freunde, die man selten sieht.
Wenn Sie kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Wir essen gern Gratins, neuerdings auch Gerichte nach Jamie Oliver, aber auch Eintöpfe und deutsche Küche.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Mit der Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111 von Ludwig van Beethoven, bei der ich meine Frau näher kennen gelernt habe.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Zu unserer Silberhochzeit haben unsere Kinder und Freunde ein sehr schönes Kulturprogramm aufgeführt. Das war prima und wird mir in guter Erinnerung bleiben.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Als Meeresbiologe würde ich gern mal nach Alaska reisen, um dort Wale und andere Meerestiere zu beobachten.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?

An die Rentenzeit denke ich noch nicht, aber auf jeden Fall möchte ich mich weiterhin aktiv am Leben in Güstrow und in der Domgemeinde beteiligen und Zeit mit meiner Familie verbringen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Carmen und Uli Hahn aus Zehna, die sich zurzeit sehr um die Asylbewerber kümmern und noch andere ehrenamtliche Arbeit leisten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen