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Amtsgericht Güstrow : Gerichtsdirektor und Triathlon-Fan

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ministerin Uta-Maria Kuder führte gestern Andreas Millat als Leiter des Amtsgerichtes Güstrow ein

Andreas Millat wurde gestern feierlich von Justizministerin Uta-Maria Kuder als Direktor des Amtsgerichts Güstrow eingeführt. In ihrer Festansprache würdigte sie Millat als „geradlinigen und strebsamen Juristen“. Millat, 1962 in Kiel geboren, übernahm bereits im Sommer 2012 kommissarisch die Leitung des Güstrower Amtsgerichtes. Im Februar ernannte ihn die Ministerin offiziell zum Direktor. In ihrer Rede zog Kuder einige Parallelen zu dem Sportler Andreas Millat, der auch Vorsitzender des Triathlon-Landesverbandes ist. „Möge Ihnen die Straße entgegeneilen und möge der Wind immer in Ihrem Rücken sein“, so die Ministerin.

Lutz da Cunha, der die Glückwünsche von Landrat Sebastian Constien überbrachte, regte an, die Anfang der 1990er-Jahre eingeführten Treffen von örtlichen Behördenleitern wieder aufzunehmen, um aktuelle Probleme zu klären. Bei Millat traf er dabei auf offene Ohren. Der neue Direktor lobte in seinem Schlusswort die Sanierung des Gerichtsgebäudes. Er stellte aber auch fest, dass der Personalbestand und der Arbeitsumfang an den Gerichten immer schwerer in Einklang zu bringen seien. „Die Richter in Güstrow sind überlastet“, sagte er.

Im Amtsgericht Güstrow sind etwa 70 Mitarbeiter tätig, davon zehn Richter. Durch die Neuordnung der Gerichtsstruktur gehören jetzt auch die Ämter Schwaan und Tessin zum Amtsgericht. „Dadurch sind etwa 8000 Menschen, für die wir zuständig sind, dazu gekommen“, sagte Millat.  


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