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Güstrower Tourismusverein : „Genüssliches Güstrow“ noch mit mehr Potenzial

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Tourismusverein will Projekt weiter ausbauen. Genussmarkt am 19. November in Wollhalle.

von
erstellt am 26.Sep.2016 | 12:00 Uhr

19 Radler machten sich Sonnabend in Güstrow auf den Weg zur letzten „Genusstour“ in diesem Jahr. Über Bellin ging es bei diesem „Schlussakkord“ nach Krakow am See und zurück über Kölln nach Güstrow. Zwischendurch wurde Station gemacht, um regionale Köstlichkeiten zu genießen. Damit endeten die „Genusstouren“, die der Güstrower Tourismusverein in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem ADFC im Rahmen des Projektes „Genüssliches Güstrow“ im Angebot hatte. Für Anett Zimmermann, Vorsitzende des Tourismusvereins, sind die Radtouren ein Programmpunkt, den sie unbedingt beibehalten möchte.

Durchschnittlich 18 Teilnehmer hatte jede der drei 40 bis 50 Kilometer langen Touren. „Das ist für die Premiere gut, hat aber noch Potenzial“, ist Anett Zimmermann überzeugt. Ursprünglich sollte es vier „Genusstouren“ geben, doch die erste im April musste wegen geringer Beteiligung und schlechtem Wetter abgesagt werden. „Das machen wir auch nicht wieder. So früh fangen wir im nächsten Jahr nicht an“, sagt sie. Anett Zimmermann plant für 2017 ab Mai drei Thementouren „Die Süße“, „Die Körnige“ und „Der Schlussakkord“.

Ziel von „Genüssliches Güstrow“ ist es, regionale Erzeuger zu vernetzen und touristisch zu vermarkten. Dazu sollte im August erstmals auch ein Street-Food-Markt unter freiem Himmel auf dem Marktplatz stattfinden. „Das hat leider überhaupt nicht geklappt“, bedauert Anett Zimmermann. Der Markt musste kurzerhand abgesagt werden. Kaum ein regionaler Erzeuger oder Essensanbieter wollte mitmachen. Anett Zimmermann nennt als Gründe den schlechten Termin (27. August) sowie die Tatsache, dass vielen Anbietern die notwendigen mobilen Stände fehlen würden. „Wir hätten die Veranstaltung schon eher konsequent absagen müssen“, stellt sie im Nachhinein fest. Auf einer Sitzung am 11. Oktober soll die Entscheidung fallen, ob ein Street-Food-Markt für nächstes Jahr überhaupt noch geplant werden soll. „Das müssen wir diskutieren.“

Doch daran will Anett Zimmermann das Projekt „Genüssliches Güstrow“ nicht scheitern lassen und verweist auf den Erfolg des ersten Genussmarktes 2015 in der Wollhalle. Für den 19. November von 10 bis 17 Uhr hat sie bereits die zweite Auflage in der städtischen Galerie fest im Blick. „Die Nachfrage der Erzeuger ist groß“, freut sie sich. Neben regionalen Produkten soll es auch ein kulturelles Programm geben. „Die Wollhalle wird bestimmt wieder voll“, ist sich Anett Zimmermann schon jetzt sicher.

Noch mehr Potenzial für das „Genüssliche Güstrow“ sieht Anett Zimmermann, falls die Stadtvertretung beschließen sollte, neben dem Museum auch die Wollhalle vom Güstrower Tourismusverein betreiben zu lassen (SVZ berichtete). „Dann können wir das Projekt mit Mitmach-Aktionen, Workshops und genüsslichen Lesungen mit noch mehr Leben füllen“, ist sie überzeugt. Anett Zimmermann hofft, die Wollhalle zum Mittelpunkt von „Genüssliches Güstrow“ machen zu können.  

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