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Ökumenisches gemeindefest Güstrow : Gemeinschaft der Gemeinden wichtig

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ökumenisches Gemeindefest gestern im Dom gefeiert / Güstrower Kantorei führte Musical auf

Der Gemeindesaal der Domgemeinde platzte fast aus allen Nähten, als die Kinder der Güstrower Kantorei gestern das ökumenische Gemeindefest mit dem Musical „Elia und der böse König Ahab“ eröffneten. 25 Kinder sangen und spielten von der Begebenheit der Bibel um Elia, der auf seinen Gott vertraute und von ihm auch in Zeiten der Not versorgt wurde. In witzige Texte hatte Klaus-Peter Hertzsch diese biblische Geschichte in ein Musical für Kinder gepackt, einstudiert von Kantor Martin Ohse.

Weiter ging es beim ökumenischen Gemeindefest der Domgemeinde, Pfarrgemeinde, Landeskirchlichen Gemeinschaft und katholischen Gemeinde mit Kaffeetrinken, Gesprächen und Spielen für die Kinder – angesichts des Wetters nicht auf dem Domplatz, sondern im Gemeindehaus. Für Christian Höser, Pastor der in diesem Jahr einladenden Domgemeinde, gehört das Miteinander mit anderen Gemeinden der Stadt dazu. „Dieses Fest ist eine total wichtige Tradition“, sagt er. Auch für Ralph Sobania, Pastor der katholischen Gemeinde Güstrow, ist die Ökumene von Bedeutung. „Dieses Fest gehört zu den Hauptterminen und es ist schön, wenn es mit einem Musical verbunden werden kann“, sagte er.

Ebenso nutzten die zahlreichen Gemeindemitglieder diesen Termin, um mit anderen Christen in Kontakt zu kommen. „Güstrow ist klein. Und besonders für die Kinder ist es gut, dass sie auf solchen Festen anderen Kindern begegnen, die ebenso zu einer Kirche gehören“, sagte Justyna Naumann aus Güstrow.

Der katholische Pastor hatte die Predigt der ökumenischen Andacht übernommen, die gestern um 17 Uhr das ökumenische Gemeindefest beschloss. „Es geht natürlich heute um das, was uns seit zwei Wochen verbindet: um unsere neu geweihten Glocken“, sagte Ralph Sobania. In den Gesprächen und Begegnungen erfuhren die Gemeindemitglieder gegenseitig voneinander. Auch das sei ein Grund, ein solches Fest immer wieder zu organisieren, sagte Höser. Es ist aber nicht nur für die Gemeinden gedacht. „Es soll auch eine Einladung an die Stadt sein, die Gemeinden und Gemeinschaft zu erleben“, so Christian Hösers Wunsch.

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