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Frühjahrsputz Kritzkow-Weitendorf : Gemeinsam für mehr Sauberkeit

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Rund 70 Frauen, Männer und Kinder packten beim Frühjahrsputz in Kritzkow undWeitendorf mit an.

von
erstellt am 03.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Für Ordnung und Sauberkeit, aber auch für das Wir-Gefühl in Kritzkow und in Weitendorf wurde am Sonnabend viel getan. Ortsteilvertretung, Feuerwehr, Feuerwehrförderverein und Hegering hatten zu einem gemeinsamen Frühjahrsputz aufgerufen. Anneliese Bittner war am Ende fast ein bisschen sprachlos. Rund 70 Frauen, Männer und Kinder kamen und packten kräftig zu. „Wir haben so viel geschafft. Ganz toll“, resümierte gegen Mittag die Vorsitzende der Ortsteilvertretung und dankte allen Helfern, die sich vor dem Feuerwehrhaus nach getaner Arbeit zum Mittagessen versammelten. Wehrführer Mark Gerion selbst füllte mit der großen Kelle den Eintopf aus der Gulaschkanone auf die Teller.

„Wir waren erst ein bisschen unsicher, wie man so eine Aktion organisiert, aber die Leute haben so umsichtig gearbeitet. Alle haben mitgedacht. Das war ganz wichtig“, denkt Anneliese Bittner und fügt hinzu: „Bei solchen Verbündeten wie die Feuerwehr kann eigentlich gar nichts schiefgehen.“ Von unschätzbarem Wert sei auch die Technik-Unterstützung durch Landwirte und Unternehmen gewesen. Besonders froh ist Anneliese Bittner, dass die Kameraden den Weg zum Wald wieder in Ordnung gebracht haben. „Hier gehen auch gern die Kindergartenkinder spazieren“, erklärt sie ihr Anliegen. Auch am Wendehammer des Zehlendorfer Weges, im Gewerbegebiet, im Wohnpark, an den Bushaltestellen sowie die Wege zum Sportplatz und zur Kita wurden von Unrat und den Resten des Winters befreit.

„Wir leben in dem Dorf und wollen uns hier wohlfühlen“, erklärte Maren Husung ihre Motivation. Karin Schaffrina war der Müll schon lange ein Dorn im Auge. Deshalb sei sie gern der Aufforderung zum Frühjahrsputz gefolgt. Gemeinsam sei vieles schnell geschafft, meinen die beiden Kritzkowerinnen.

In Weitendorf sammelten u.a. Sandra Schottler und Nelly Juckel Müll an der Straße. „Flaschen, Bonbonpapier und Plastikbecher“, zählt Sandra Schottler auf. All das fliege allzu oft einfach aus dem Auto. „Es ist doch schön, wenn man im Dorf mal zusammen etwas macht und dabei ordentlich was schafft“, meint die Weitendorferin udn freut sich, dass sich auch syrische Flüchlinge an der Aktion beteiligten. Wenige Schritte weiter hieven die Männer schwere Betonteile in die Schaufel eines Radladers. „Die Blumenkübel hat wohl Honni noch eingeweiht“, sagt Dirk Both. An ihrer Stelle lagen zur Mittagszeit große Feldsteine, die eine Durchfahrt an der Stelle künftig verhindern.

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