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Fahrräder für Flüchtlinge : Gemeinsam für mehr Mobilität

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erste Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge in Güstrow / Partnerinitiative hofft weiter auf Fahrradspenden

von
erstellt am 12.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Der Güstrower Alexis Schwartz schraubt an einem gebrauchten Fahrrad rum. Insgesamt stehen zehn Räder in seinem Garten, zusammengekommen durch einen Aufruf der Güstrower „Partnerinitiative für mehr Toleranz und Weltoffenheit“. „Wir nehmen Fahrräder entgegen, reparieren sie und übergeben sie dann an die Bewohner der Güstrower Flüchtlingsheime“, erläutert Schwartz. Mit ihm sind an diesem Sonnabend bei der ersten Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge zahlreiche Helfer und auch Asylbewerber damit beschäftigt, die Räder wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Güstrower Initiative, zu deren Mitbegründern Schwartz zählt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, „eine Willkommenskultur für die Flüchtlinge zu etablieren“. Die Bewohner der beiden Asylbewerberheime in Güstrow werden in dem unterstützt, was sie brauchen, z.B. Deutschkurse, Internetnutzung und eben auch Mobilität in Form von Fahrrädern. „Die Resonanz auf unseren Aufruf war toll“, freut sich Schwartz. „Schon zehn Fahrräder haben uns Bürger gespendet.“

Wichtig ist ihm auch, dass die Flüchtlinge bei der Fahrradwerkstatt mitmachen. „Es geht uns um das Miteinander. Die Flüchtlinge wollen als gleichwertig angesehen werden und selbstbestimmt leben“, hat Schwartz bei Besuchen in den Güstrower Heimen festgestellt. Die Partnerinitiative ist weiter offen für Fahrradspenden, einfach eine Mail an guestrowglobal@gmail.com.

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