Wir in Hoppenrade : Seit 25 Jahren gut im Baugeschäft

Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
1 von 2

Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0

Unternehmen zu etwa 80 Prozent für private Auftraggeber tätig

von
18. Januar 2016, 06:00 Uhr

Den Antrag, als selbstständiger Bauunternehmer tätig zu werden, hatte Frank Schult schon zu DDR-Zeiten gestellt. Die Sache zog sich hin, wurde auch mal abgelehnt, aber Anfang 1990 flatterte dann doch die Genehmigung vom Rat des Kreises ins Haus. Mit dem Beginn der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion startete Frank Schult als Ein-Mann-Betrieb in die Selbstständigkeit.

Zwei Jahre später gab Ehegattin Carola ihren Job bei der Bauaufsicht des Landkreises auf und wechselte in den Betrieb des Mannes. Sie führt die Bücher und versorgt die Baustellen als „Mädchen für alles“ auch schon mal mit Material oder Gerätschaften. Nach und nach wuchs die Firma. Zurzeit sind etwa zehn Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. „Wir haben eine sehr gute Mischung aus jungen und erfahrenen Kollegen, die alle aus der Region kommen und auf die man sich zu einhundert Prozent verlassen kann“, sagt der Chef. Dank der im Baugewerbe üblichen Schlechtwetterregelung braucht Schult seine Leute über den Winter nicht zu entlassen. Das schätzt er sehr, weil dadurch die Belegschaft gehalten werden kann.

Zu etwa 80 Prozent ist Bauunternehmer Schult im privaten Bereich tätig. Neubau, Sanierung oder Modernisierung sind sein tägliches Geschäft und manchmal sind auch richtig knifflige Aufträge dabei. Mit den Jahren hat sich Frank Schult ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut. Dazu gehören unter anderem Architekten, Planer und Subunternehmer. „Dadurch bin ich in der Lage, einen Neubau schlüsselfertig zu übergeben“, sagt er.

Das 25-jährige Firmenjubiläum haben er und seine Mitarbeiter zünftig gefeiert. Die Pasternack-Combo spielte im Gemeindesaal auf, aber auch ohne Jubiläum unternimmt die Belegschaft übers Jahr einiges zusammen. So war man bereits in Wolfsburg, hat ein Fahrtraining auf Jeeps absolviert und die Brauerei in Lübz besichtigt.

Das Unternehmertum scheint bei Schults in der Familie zu liegen. Tochter Franka Krone hatte bis zu ihrer Babypause sieben Jahre erfolgreich den Hundesalon „Pikobello“ in Güstrow geführt. Dabei war die gehörlos geborene Tochter 1982 der Grund, weswegen die Familie nach Hoppenrade in die Nähe der Güstrower Gehörlosenschule zog. Im Frühjahr wird Franka nun wieder einen Hundesalon eröffnen, in Hoppenrade.


 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen