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Wir in Lohmen : Der wirtschaftliche Motor der Gemeinde

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Der Bau hunderter Windenergieanlangen wird seit 2008 von Lohmen aus koordiniert

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2016 | 07:00 Uhr

„Das kleine Lohmen ist eines der Zentren der Energiewende in Deutschland“, sagt Henrik Oliver von Oehsen, Sprecher von Umweltgerechte Kraftanlagen (UKA), nicht ohne Stolz. Seit 2008 sitzt der Projektträger der UKA inzwischen in Lohmen und koordiniert aus dem Herzen Mecklenburgs heraus den Bau hunderter Onshore-Windenergieanlagen in ganz Deutschland. „In den vergangenen zwei Jahren waren es 101 Anlagen mit rund 300 Megawatt. Das entspricht etwa einer Versorgung der Haushalte einer Stadt der Größe von Frankfurt am Main“, erklärt von Oehsen weiter.

Seit Januar führt der 38-Jährige Michael Böhm die Geschäfte in Lohmen. Für diese Position wechselte der gelernte Fachwirt sogar den Arbeitgeber. „Bisher kann ich wirklich sagen, dass es die richtige Entscheidung war“, resümiert Böhm, der seit 15 Jahren in der Windenergiebranche tätig ist, und fügt hinzu: „Ich habe hier ein sehr kompetentes und professionelles Team vorgefunden.“

Das ist auch nötig, denn die Branche steckt in einer Hochphase des Windenergieausbaus. UKA hat derzeit sieben Projekte mit insgesamt 28 Anlagen in der Baurealisierung. „Mit aller Vorsicht, aber 2016 könnte das stärkste UKA-Jahr werden“, gibt Michael Böhm einen Ausblick. Nicht umsonst gehört das Unternehmen mit Hauptsitz in Meißen nach eigenen Angaben zu den Top 3 der Windenergieentwickler in Deutschland.

Warum ausgerechnet das kleine Lohmen zum Firmensitz des Projektträgers wurde, kann der Geschäftsführer ebenfalls beantwortet: „Dafür gibt es keinen speziellen Grund. Eigentlich ist Lohmen ein typisches Beispiel für die Branche. Sie besteht aus einer Vielzahl mittelständischer Unternehmen, die häufig ihren Ursprung in kleinen Städten und Gemeinden haben.“ Außerdem sei Lohmen zentral und günstig zu den eigenen Projekten gelegen, sagt Böhm weiter. „Und das lohnt sich letztendlich natürlich auch finanziell für die Gemeinde, denn wir zahlen unsere Steuern vor Ort und schaffen Arbeitsplätze in der Region“, macht Unternehmenssprecher Henrik Oliver von Oehsen zudem deutlich.



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