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Wir in Reimershagen : Aus der Großstadt zurück in die Heimat

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Falk Schuller leitet in Reimershagen die Schuller Bau GmbH

svz.de von
erstellt am 12.Dez.2015 | 13:14 Uhr

„Hier ist meine Heimat, hier gehöre ich hin – auch beruflich!“ So könnte das Lebensmotto von Falk Schuller lauten, ohne dass er es so explizit ausspricht. Doch der 38-jährige Architekt ist in Reimershagen fest verwurzelt. Hier kommt der Familienvater her und hier ist er auch seit fünf Jahren mit seinem Betrieb, der Schuller Bau GmbH, ansässig. Neben Landwirt Piet Ritsema hat Falk Schuller das größte Wirtschaftsunternehmen in der Gemeinde.

Kurz vorm Ortseingang Reimershagen von Lohmen kommend hat das Bauunternehmen mit zwölf Mitarbeitern seinen Sitz. „Ein kurzer Arbeitsweg für mich, denn ich wohne mit meiner Frau und den zwei Kindern in Hohen Tutow“, erzählt Schuller, der als Jäger auch im Hegering Lohmen organisiert ist. „Hier an dem Standort habe ich überdurchschnittlich viel Platz für meine Firma zur Verfügung.“ Von Reimershagen aus geht es zu den Baustellen in Güstrow, Bützow, Rostock oder Bad Doberan.

Studiert hat Falk Schuller in Berlin, nachdem er zuvor eine Ausbildung und seinen Meister als Zimmerer in Krako am See absolviert hatte. In Berlin arbeitete er eine Zeit lang als Bauleiter. „Aber die Großstadt nervt einen irgendwann. Ich wollte zurück in die Heimat“, sagt der 38-Jährige. Sein Vater Hans-Jörg hatte bereits einen Baubetrieb, hier arbeitete Falk Schuller zuerst mit, bevor er seine eigene Firma in Reimershagen gründete. Sein Vater ist heute als Bauleiter in der Schuller Bau GmbH tätig.

Falk Schuller schätzt das Miteinander in der Gemeinde und lobt die partnerschaftliche Zusammenarbeit auch mit der Gemeindevertretung. „Ich lebe hier, weil es landschaftlich sehr reizvoll ist. Hier bin ich gut sozial eingebunden“, sagt er.

Über Auftragsmangel kann sich seine Firma derzeit auch nicht beklagen, obwohl sie etwas ab vom Schuss liegt. „Das Auftragsvolumen reicht bis ins Frühjahr“, freut sich der Chef. Dafür seien die dauerhaft niedrigen Zinsen verantwortlich. „Die Leute wollen ihr Geld jetzt ausgeben, indem sie z.B. ihr Dach sanieren. So günstig wie zur Zeit kommt man nicht mehr an Geld“, ist der Reimershagener Falk Schuller überzeugt.

 

Reimershagen in Zahlen:

Der Ort liegt am Westrand des Reimershagener Sees und wurde bereits 1303 genannt. Hügelgräber weisen darauf hin, dass das heutige Gemeindegebiet wohl schon in der Bronzezeit besiedelt war.

Sehenswert sind die Kirche in Kirch Kogel, ein frühgotischer Feldsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, die Alte Schmiede in Groß Tessin und das Rundlingsdorf Reimershagen.  Das Gemeindegebiet durchziehen viele Rad- und Wanderwege, u.a. der der Radfernweg Berlin-Kopenhagen mit Rastplatz in Reimershagen. Eine kleine Verkaufsstelle mit Imbiss in Groß Tessin hat täglich geöffnet. Orsteile sind Reimershagen, Kirch Kogel, Rum Kogel, Groß Tessin und Suckwitz.

 

Größe: 3224 Hektar

Einwohner: 390 (203 Männer und 187 Frauen)

Wald- und Grünflächen: 23,6 Prozent

Wasserflächen: 4 Prozent

Landwirtschaftliche Flächen: 65,6  Prozent

 Steuereinnahmen:

Anteile Einkommensteuer: 58 944 Euro

Anteile Umsatzsteuer:             4507 Euro

Familienleistungsausgleich:                 10 353 Euro

Sonderhilfe:       3796 Euro

Grundsteuer A:            22 300 Euro

Grundsteuer B: 28 000 Euro

Gewerbesteuer: 14 500 Euro

Gewerbesteuerumlage:          4500 Euro

Hundesteuer: 1400 Euro

Schlüsselzuweisung: 136 076 Euro

Investive Schlüsselzuweisung:       12 967 Euro

Hebesätze:

Grundsteuer A: 280 Prozent

Grundsteuer B: 380 Prozent

Gewerbesteuer: 370 Prozent

 Gewerbetreibende: 26, Vermietung Ferienwohnungen, Fotovoltaikanlage, Biogasanlage, Handwerksbetriebe, Frisör,   Handel,  Dienstleistungsbetrieb Forst- u. Landwirtschaft,  Imbiss

Gemeindeeigene Wohnungen: 33, 19 belegt

Quelle: Amt Güstrow-Land

 

 

 

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