Forstwirtschaft : Geheimnissen der Forstarbeit auf der Spur

Matthias Poeszus (r.) erklärt den Jugendlichen eine Kluppe - ein Messgerät für die Dicke des Baumes.
Foto:
Matthias Poeszus (r.) erklärt den Jugendlichen eine Kluppe - ein Messgerät für die Dicke des Baumes.

Schüler der Wossidlo-Schule Güstrow informierten sich gestern im Vielfalt-Wald in Klueß über grüne Berufe

svz.de von
12. November 2014, 23:00 Uhr

Welche Aufgaben hat ein Forstwirt? Mit welchen Gerätschaften hat ein Revierförster zu tun? Und wie misst man die Grundfläche von Bäumen? Diese und viele Fragen mehr wurden den Schülern der Klasse 9a der Richard-Wossidlo-Schule gestern beim „Green Day“ im „Vielfalt-Wald“ in Klueß beantwortet. Rede und Antwort standen Matthias Poeszus, Sachbearbeiter im Forstamt Güstrow für Öffentlichkeitsarbeit, und Sven Schmiedeberg, Revierförster Kirch Rosin I. Auch Annemarie Bendix (17) als Auszubildende zur Forstwirtin, war dabei, um Auskünfte rund um die Ausbildung und ihrer künftigen Arbeit zu geben. „Viele wissen ja gar nicht, was alles dazu gehört“, sagt Annemarie Bendix. Schon darum sei solch ein Projekttag für Schüler gar nicht schlecht.

Genau das hatte sich auch die Klassenlehrerin Christiane Tödt gedacht, als sie das Angebot las. „Es haben sich sofort zwölf Interessierte der Klasse gefunden“, sagte sie. Da aber einige Schüler noch gar nicht wüssten, in welche berufliche Richtung es einmal gehen soll, war sie nun mit der gesamten Klasse vor Ort. Für Przemyslaw Babiarz (15) war es sehr interessant. „Ich habe großes Interesse und vielleicht werde ich einmal Revierförster“, sagt er. Seine Eltern arbeiten in einem ähnlichen Betrieb, von daher weiß er, was alles dazu gehört. „Ich bin außerdem gern in der Natur und könnte mir nicht vorstellen, stundenlang am Computer zu sitzen“, sagt der 15-Jährige. Von daher würde er gern zuerst eine Ausbildung absolvieren, ein Fachabitur ablegen und dann in Richtung Forst studieren.

Einiges über die Arbeit von Förstern, aber auch Spezialisierungsrichtungen wie Waldpädagogik oder über die Forsteinrichtung oder den Sachbearbeiterposten haben die Schüler gestern bereits erfahren. Für Matthias Poeszus eine gute Sache. „Sie waren sehr erstaunt über die Vielfalt, die es an grünen Berufen gibt“, sagt er. Von daher scheint dieser „Green Day“ eine gute Einrichtung zu sein. Er fand nunmehr am 12. November zum dritten Mal in Deutschland statt.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen