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Domgemeinde Güstrow : Geheimnis um christliche Geschichten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Römerlager mit 25 Mädchen und Jungen im Güstrower Domgemeindehaus endet heute mit vielen Eindrücken.

Lateinische Vokabeln, römische Zahlen und so manche geheimen Zeichen gehören zum diesjährigen Kindercamp im Güstrower Domgemeindehaus. Kein Wunder, denn das spielt in diesem Jahr mitten in Rom. In Legionen eingeteilt verbringen 25 Kinder seit vergangenem Sonntagabend eine Woche auf dem Gelände. Gemeinsames Essen, Schlafen und Spielen gehören dazu. Dass alles glatt verläuft, dafür sorgen insgesamt sieben Mitarbeiter. „Viele Teenies aus der Jugend helfen mit. Das ist toll“, sagt Gemeindepädagogin Sarah Kerstan, die alle Fäden in der Hand hat.

Das Thema der Römer bietet viele Möglichkeiten, die Kinder zu begeistern. „Wir haben Riesen-Katapulte gebaut und in den Wallanlagen ausprobiert“, verrät Sarah Kerstan. Aber es wurde auch das Reiten erlernt, Wasserspiele kamen gut an und es wurden Aquädukte gebaut. An das Geländespiel am Inselsee denken die Teilnehmer noch gern.

Vorsichtig mussten sie aber auch sein, denn es könnten auch „Spione“ lauern. Sie versetzten sich nämlich in die Zeit der Christenverfolgung und durften nur in geheimen „Katakomben“ biblische Begebenheiten hören. „Getarnt“ wurde das Ganze durch eine römische Schule. So lernten die Kinder wie nebenbei römische Zahlen und lateinische Vokabeln. Lasse Parmann (11) gefällt die Woche sehr. „Vor allem, dass wir in den Keller gehen, um etwas aus der Bibel zu hören“, sagt er. Dean Schröder (6) war begeistert vom Bogenschießen und Constantine Milewsky (9) hatte sich einen Speer geschnitzt.

Die Kämpfe ganz nach römischer Art machten ihnen beiden Spaß. Aber auch das Geheimnis, nicht entdeckt zu werden, machte einen besonderen Reiz aus. Heute Vormittag werden die Kinder von ihren Eltern abgeholt. Wahrscheinlich war ihnen die Woche viel zu kurz. Aber die Eindrücke und Erlebnisse werden ihnen noch lange bleiben.


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