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Güstrower Baubüro : Gegründet als die D-Mark kam

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Ingenieurbüro Baupartner wirkt seit 25 Jahren in Güstrow und Umgebung

Aktuell arbeitet das Güstrower Ingenieurbüro Baupartner in der Barlachstadt an Mehrfamilienhäusern in der Wallenstein-, Elisabeth- und Gustav-Adolf-Straße sowie an einem Laborgebäude in der Speicherstraße. Außerhalb Güstrows werden gegenwärtig Planungsleistungen an Bauvorhaben in Bützow, Kühlungsborn, Rostock, Graal-Müritz, Zingst und Berlin ausgeführt. Die Auftragsbücher sind also gut gefüllt. Daneben steht eine Feier zum 25-jährigen Bestehen der Firma im Kalender. Gegründet wurde IB Baupartner am 1. Juli 1990 an dem Tag, an dem die D-Mark in den neuen Bundesländern eingeführt wurde.


Gründer mit vielen Gemeinsamkeiten


„Wir hatten uns schon im Mai auf einem Hinterhof Zu den Wiesen eingemietet, haben aber mit der Firmengründung noch gewartet, um die Eröffnungsbilanz in D-Mark vornehmen zu können“, erinnert sich Jens Theege, gemeinsam mit Dirk Gebert geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Die beiden Firmengründer haben viele Gemeinsamkeiten: beide 51 Jahre alt, verheiratet, je zwei Kinder. Sie wurden gemeinsam in die damalige Kerstingschule in der Schulstraße eingeschult und absolvierten beide ein Studium zum Bauingenieur, Theege in Wismar, Gebert in Neustrelitz.

Monate nach der Firmengründung stellten sie die erste Mitarbeiterin ein. In Hochzeiten zählte Baupartner 16 Mitarbeiter und unterhielt eine Außenstelle in Bützow. „Seit längerer Zeit hat sich unser Team auf acht Mitarbeiter und zwei Geschäftsführer eingependelt. Das ist optimal“, sagt Gebert. In der Firma arbeiten Architekten, Bauvorlagenberechtigte, Statiker und technische Mitarbeiter. Eine Besonderheit und für ein IB eher ungewöhnlich ist, dass bei den Projekten die firmeneigenen Statiker mit am Tisch sitzen. „Oft ist es so, dass die Architekten planen und die Statiker später vieles wieder infrage stellen. Das ersparen wir uns und haben damit beste Erfahrungen gemacht“, bestätigt Gebert.

Markenzeichen des Ingenieurbüros ist, dass die Mitarbeiter moderne Architektur in ein bestehendes Umfeld integrieren. Dies praktizierte Baupartner erstmals beim Bau des Firmensitzes 1994 in der Grünen Straße 1. „Eigentlich wollten wir ein Haus im Stil der Nachbarhäuser bauen. Aber die Stadt hat uns damals ermutigt, doch etwas Modernes zu wagen“, erzählt Theege. Das Experiment glückte und wurde fortan Firmenphilosophie. Auf der umfangreichen Referenzliste stehen unter anderem die Sanierung der Kongress- und der ehemaligen Viehhalle in der Speicherstraße, das Amtsgericht, das neue Heizkraftwerk West der Stadtwerke, die neue Grundschule in Laage sowie die beiden großen AWG-Vorhaben „Rosenhof“ und „Sonnenhof“ in Güstrow. Für das letztere Projekt, das im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde, hatte das Ingenieurbüro 2009 einen von der Barlachstadt ausgeschriebenen Architektenwettbewerb gewonnen.

Auf die Frage nach Wünschen für die Zukunft sehen sich die Geschäftsführer etwas ratlos an. Es läuft gut im Ingenieurbüro und sollte so bleiben. „Wenn wir Aufträge akquirieren können, ist alles okay. Den Rest machen wir in unserem guten Team“, schmunzelt Jens Theege.

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