Kuchelmiss : Geflügelzucht im Aufwind

Drei goldfarbene Italiener hat Hobbyzüchter Detlef Käding in seinen Hut gesetzt und zeigt sie Monika Köppig und ihrer Enkelin Leoni Nitsch.
Drei goldfarbene Italiener hat Hobbyzüchter Detlef Käding in seinen Hut gesetzt und zeigt sie Monika Köppig und ihrer Enkelin Leoni Nitsch.

Krakower Zuchtverein freut sich über reges Interesse am Kükenmarkt und plant weitere Veranstaltung im Herbst.

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03. April 2018, 12:00 Uhr

Lust auf mehr machte der Kükenmarkt am Karsamstag in Kuchelmiß den Geflügelzüchtern aus Krakow am See und Umgebung. „Das Interesse war so groß, dass wir nun noch über eine weitere Veranstaltung im Herbst nachdenken“, berichtet Reiner Garbrecht vom Verein. Insgesamt befinde dieser sich im Aufwind.

Reiner Garbrecht freut sich über Jugendliche, die zuletzt im Verein aufgenommen werden konnten. 41 Mitglieder zählt der Verein aktuell. „Und es gibt weitere Anwärter“, fügt Reiner Garbrecht hinzu. Dabei weiß er, dass junge Leute oft ihr Engagement beenden, wenn es in die Berufsausbildung geht.

Silke Rodenstein aus Vietgest war mit einer alten Hühnerrasse aus England auf den Markt gekommen: Orpington. „Sie sind groß und rund und es gibt sie in vielen verschiedenen Farbschlägen“, berichtet die Hobbyzüchterin. Nicht nur auf dem Kükenmarkt, sondern auch darüberhinaus habe sie zunehmen Nachfragen. Als eine Ursache benennt die Hobbyzüchterin die Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre. „Die Leute möchten ihr eigenes Huhn füttern und großziehen. Dabei geht es ihnen um die Eier und um gesundes, unbelastetes Fleisch“, erklärt Silke Rodenstein.

Für den Kükenmarkt haben die Züchter eigens produziert, denn in ihren Ställen ist das Federvieh schon ein bisschen weiter. Bei den Großhühnern sei der Nachwuchs schon im Januar ausgebrütet worden. Auch die Zwerghühner haben bereits Küken. Diesen Vorlauf benötigen die Züchter, damit die Tiere gut herangewachsen sind und im Herbst auf den Schauen präsentiert werden können, erklärt Reiner Garbrecht.

Holländische und japanische Zwerghühner züchten Uli und Monika Köppig aus Güstrow, die mit Enkelin Leoni Nitsch zum Kükenmarkt gekommen waren. „So ein Markt passt genau zu Ostern“, betont Uli Köppig. Über viele Jahre und bei allen Problemen – Stichwort Vogelgrippe – fasziniere ihn die Geflügelzucht noch immer. „Es ist immer wieder interessant, die Tiere aufwachsen zu sehen und ihr Verhalten zu beobachten“, erklärt der Güstrower.

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