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Güstrower Anzeiger

18. Dezember 2017 | 21:36 Uhr

Drachenboote : Gebündelte Schlagkraft

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Drachenboot-Teams „Black Pearl“ und „Attacke Pinguin“ treten gemeinsam bei Wettkämpfen an.

„Black Pearl“ und „Attacke Pinguin“ gehen seit dem vergangenen Jahr zusammen. In einer Renngemeinschaft bestreiten die Drachenboot-Fahrer einige Rennen im Jahr. 2016 waren es neun Wettbewerbe, die sie sehr erfolgreich meisterten.

Die beiden Teams „Black Pearl“ und „Attacke Pinguin“ gibt es nur noch für wenige Rennen separat. Zumeist sind sie jetzt als Renngemeinschaft in Aktion. Lediglich, wenn es um Spaß geht, wie beim Inselseerennen, treten sie als Rivalen an. Bei Wettkämpfen in MV und darüber hinaus bündeln sie ihre Kraft und vertreten Güstrow im Drachensport. Einen ersten Platz belegte die Renngemeinschaft bei der Landesmeisterschaft in Lübeck und einen zweiten Platz beim Sternberger Drachenbootrennen über 200 Meter.

„Ein besonderes Rennen war dabei das in Rostock, bei dem 6000 Meter zu absolvieren waren“, sagt Stephanie May, die für die Pressearbeit zuständig ist, aber auch mit am Paddel sitzt. Da lagen sie mit ihrem Drachenboot an der Spitze, bevor ihnen ein anderes Boot zu nahe kam. Sie kamen aus dem Konzept, verpassten die Wende und mussten eine Runde mehr drehen. „Unser Team holte die Gegner wieder ein und schaffte letztlich trotzdem noch den fünften Platz“, berichtet Stephanie May.

22 Männer und Frauen sitzen in einem Drachenboot, wenn es an den Wettkampf geht. Zur Renngemeinschaft aber gehören circa 30 Mitstreiter. „Man braucht ja immer genug Leute, die gut auf der rechten Seite sind und andere auf der linken“, erklärt die Presseverantwortliche.

Das ganze Jahr müssen die Sportler im Training bleiben. Während die Drachenbootfahrer im Sommer zwei Mal pro Woche aufs Wasser gehen, wird im Winter nur einmal in der Woche trainiert. So lange es möglich ist, geht es dabei ins Boot. Trainiert wird beim Kanusportverein (KSV) Güstrow. Neben dem regelmäßigen Übungsstunden und Teilnahmen an Wettkämpfen werden weitere gemeinsame Aktionen im Team organisiert. Zum Beispiel gebe es gemeinsame Feiern und man packe auch gern zusammen für den Verein an und helfe sich gegenseitig. wo es möglich ist. „Wir sind wie eine große Drachenbootfamilie“, fasst Stephanie May zusammen.

Für dieses Jahr stehen schon einige Wettkämpfe, an denen die Renngemeinschaft teilnehmen möchte, fest. Der Wanderpokal in Lübeck soll verteidigt werden und natürlich nimmt das Team auch wieder an den Drachenbootrennen in Rostock und Schwerin teil. Höhepunkt soll eine Fahrt nach Venedig werden. Am Pfingstwochenende gibt es dort eine Veranstaltung, bei der es über 30 Kilometer geht, allerdings nicht um die Wette. Diese Veranstaltung wollen die Drachenbootsportler mit einem dreitägigen Ausflug verbinden.

Für all ihre Vorhaben wollen sie im Jahr 2017 noch einiges für ihre Ausdauerleistung tun, um auf den Langstrecken noch besser abschneiden zu können. Das erste Rennen steht übrigens Anfang Mai in Rostock auf dem Plan.

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