Ausstellung : Gartenträume in Farbe

Heidemarie Beyer und Harald Stegemann, Leiter des Lung
Heidemarie Beyer und Harald Stegemann, Leiter des Lung

Heidemarie Beyer aus Lübzin zeigt Bilder im Landesamt für Umwelt, Natur und Geologie Güstrow

svz.de von
20. März 2014, 06:00 Uhr

„Ich habe den Eindruck, der Garten und die Malerei gehören zusammen. Es hat wohl ein Leben lang in mir geschlummert“, sagte Heidemarie Beyer gestern bei der Eröffnung ihrer Ausstellung im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (Lung) in Güstrow. Dort sind nun bis Mitte Juni ihre Bilder zum Thema „Gartenträume und Landschaftsräume“ zu sehen. Es ist die zweite Ausstellung dieses Jahres im Lung und insgesamt die 45., die Harald Stegemann, Leiter der Behörde, eröffnete.

Der Garten am Schloss, bunte Felder, Lilien, Sonnenblumen, aber auch Stadtansichten oder das Doberaner Münster – die Auswahl an Motiven von Heidemarie Beyer aus Lübzin ist vielfältig. Dabei hat die gebürtige Steinbach-Hallenbergerin erst seit den 1990er-Jahren Zeit gefunden und ihre Ader für dieses Hobby wieder entdeckt. Eine Bekannte nahm sie mit zum Malen in die Provence und einige Jahre später saß sie im Aquarellkursus von Matthias Ebert im Kunsthaus. Ölmalerei und Acryl folgten. Beim Projekt „Seenland-Kunst“ hatte Heidemarie Beyer bereits einige ihrer Bilder ausgestellt und im Rahmen der Aktion „Offene Gärten“ ihre Sommergalerie geöffnet.

„Dies ist jetzt meine erste offizielle Ausstellung“, freute sich die 65-Jährige, die auf einem etwa 4000 Quadratmeter großen Grundstück wohnt. Um sie herum dürfen Blumen wachsen, stehen über 100 Jahre alte Bäume und gibt es so manch lauschiges Plätzchen. Einige Träume würden noch immer in ihr schlummern, gibt sie zu. Doch vieles hat Heidemarie Beyer auch erreicht. Die Sozialpädagogin und Musiktherapeutin war einige Jahre auch Mitglied im Landtag. Da habe sie sich mit dafür eingesetzt, dass das Lung nach Güstrow kommt.

Auch heute noch ist sie aktiv, unter anderem als Vorsitzende im Verein der Freunde und Förderer des Ernst-Barlach-Theaters. Während in der Zeit ihres Studiums, des Berufs und der Familie mit vier Kindern keine Zeit für die Malerei war, kann sie diese jetzt dafür nutzen. Und so werden wohl auch weiterhin Gartenträume und Landschaftsräume ihr Wirken bestimmen.

Die Bilder können montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr im Lung an der Goldberger Straße besichtigt werden.



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