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20 Fragen : „Ganz in Weiß“ auf Wiener Opernball

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Christa Hoth: die Laagerin organisierte 20 Jahre den Herbstmarkt in der Recknitzstadt und ist Gründungsmitglied des Heimatvereins

20 Jahre lang hat sie den Laager Herbstmarkt organisiert, war in der Stadtverwaltung der Recknitzstadt für Kultur, Bildung oder Sport verantwortlich. Lange schon ist Christa Hoth Rentnerin. Sie ist 1938 geboren und in Laage aufgewachsen und zur Schule gegangen. Eine kaufmännische Ausbildung absolvierte sie in Rostock. Dort hat sie zunächst auch gearbeitet. Mit drei Kindern blieb sie zu Hause, während ihr Mann zur See fuhr. Heute hat sie vier Enkelkinder und ein Urenkel.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Hoth: Im Geschäft der Kinder „Kik rin, köp in“ in Laage.
Was würden Sie als Bürgermeisterin in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Da lässt sich leicht etwas dahin sagen, aber wir wissen doch alle, dass immer erst einmal das Geld da sein muss. Ich bin eigentlich glücklich hier. Laage hat sich doch gut entwickelt.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Am ehesten wohl zu Hause oder auch beim Heimatverein, dem ich seit der Gründung angehöre.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Wir haben damals Kartoffeln gesammelt. Das war nicht leicht.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Vermutlich für eine Kinokarte. Damals gab es in Laage noch ein Kino.
Was würden Sie gerne können?
Ich kann zwar singen und auch Klavier spielen, aber ich würde auch gern malen können. Darin war ich aber nie gut.
Was stört Sie an anderen?
Jammern und stöhnen und sich über Dinge aufregen, aber selbst nichts dazu beitragen, um diese Dinge zu ändern.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich lache gern und viel und derzeit oft über das, was meine Urenkelin Pauline – sie ist zweieinhalb Jahre alt – so heraushaut.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Vielleicht macht man jeden Tag etwas Unvernünftiges. Ich bewege mich zu wenig. Ein bisschen Sport wäre sicher vernünftiger.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mit Helden habe ich’s nicht so.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese die Schweriner Volkszeitung und Zeitschriften. Das reicht mir.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das Nordmagazin und die Serie „Sturm der Liebe“, da könnte ich fast schon selbst mitspielen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Heute weder noch, früher aber ganz bestimmt beim Karneval in Laage. Bis heute ziehe ich den Hut vor den Mitstreitern des Laager Karnevalvereins. Toll, was sie seit Jahren immer wieder auf die Beine stellen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
André Rieu. Ich liebe seine Musik.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich entstamme einer mecklenburgischen Familie. Bei mir wird bis heute alte deutsche Küche serviert, zum Beispiel Rindfleisch mit Zwiebelsoße und Rinderbrühe.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich habe viel und gern gesungen. Wenn ich einen Titel herausgreifen soll, dann „Ganz in Weiß“ von Roy Black. Das war so die Zeit zwischen verliebt sein und heiraten.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zur Verlobung hatte ich von meinem Mann ein Moccaservice bekommen. Das habe ich heute noch. Es ist immer geschont worden.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Einmal den Wiener Opernball erleben.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Ich muss nicht mehr früh aufstehen und löse meine Tochter gern mal im Laden ab, damit sie ein paar Stunden frei hat. Auch für die Plattdeutsch-Gesprächsrunde nehme ich mir gern die Zeit.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Klaus Dievenkorn. Zu meiner Zeit im Rathaus war Klaus Dievenkorn immer eine große Hilfe. Der Mann weiß, was er will und er hat viel für den Sport in Laage getan.













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