Sechste Güstrow-Schau : "Ganz Güstrow ist hier"

<strong>Anke Schade</strong>, Mitglied im Vorstand des  Gewerbevereins, konnte viele Besucher  am Tombola-Stand beglücken. Karen Larisch ( M.) und ihre Tochter Johanna Marie (r.) hatten Losglück. Es gab einen Regenschirm und Kugelschreiben.
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Anke Schade, Mitglied im Vorstand des Gewerbevereins, konnte viele Besucher am Tombola-Stand beglücken. Karen Larisch ( M.) und ihre Tochter Johanna Marie (r.) hatten Losglück. Es gab einen Regenschirm und Kugelschreiben.

Die 6. Güstrow-Schau lockte 65 Aussteller und Tausende Besucher in die Sport- und Kongresshalle. Trotz weniger Aussteller als im vergangenen Jahr, der Veranstalter, der Güstrower Gewerbeverein, war am Ende zufrieden.

svz.de von
03. März 2013, 08:42 Uhr

Güstrow | "Es hat etwas mit Ausstrahlung zu tun, damit, nah am Kunden zu sein", begründete am Wochenende Autoverkäufer Frank Ernert den großen Stand des Autohauses Brinkmann-Bleimann in der Sport- und Kongresshalle. Die 6. Güstrow-Schau lockte 65 Aussteller und Tausende Besucher in die Halle. Der Veranstalter, der Güstrower Gewerbeverein, war am Ende zufrieden.

Eigentlich, so meint Frank Ernert, hätte das Unternehmen in Güstrow Heimvorteil. Man sei bekannt in der Stadt und genieße ein gutes Image. "Aber man trifft Kunden und sensibilisiert Menschen, vielleicht künftige Kunden", erklärt der Autoverkäufer. "Ganz Güstrow ist hier", nennt er einen weiteren gewichtigen Grund für die Teilnahme an der großen Schau. Auch Dirk Schreiber von der De-So-Tec GmbH sieht es als Selbstverständlichkeit, dass sich ein Güstrower Unternehmen auf der Schau zeigt. Was das einbringe, sei zweitrangig. Aus eben diesen Gründen sind auch Susanne und Peter Anders mit ihrem Küchenstudio bei jeder Güstrow-Schau dabei. Allerdings beobachten sie mit einiger Sorge, dass die Zahl der Handwerksbetriebe und Händler rückläufig ist. "Zu viele Krankenkassen", resümiert Peter Anders und meint außerdem auch die Arbeitsagentur und allerlei Institutionen. Von einem Schaufenster der Wirtschaft könne man nur noch bedingt sprechen.

Dieser Entwicklung ist sich auch der veranstaltende Gewerbeverein bewusst. Zum einen sei die Zahl der Aussteller rückläufig: 65, im vergangenen Jahr waren es noch 80. Andererseits sieht Vereinsvorsitzender Axel Wulff die Situation im Handwerk und beim Handel, in der nicht jeder die Zeit und die Kraft für eine solche Schau habe. "Ich habe genau das Thema schon mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Martin Biemann, diskutiert", sagt Axel Wulff am Sonnabend und fügte hinzu: "Als Gewerbeverein bieten wir eine Plattform. Was jeder daraus macht, liegt an ihm selbst." Insgesamt zeigte er sich aber zufrieden, verwies auf eine sehr gute Resonanz und freute sich, dass die Tische vor der Bühne, auf der ein buntes Unterhaltungsprogramm lief, stets gut besetzt waren.

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