Konzerte in Güstrow : Ganz Bandbreite der Orgelmusik

Sandra Schilling spielt am 4. August an der Sauer-Orgel in der Pfarrkirche Güstrow.
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Sandra Schilling spielt am 4. August an der Sauer-Orgel in der Pfarrkirche Güstrow.

Orgelkonzerte am 4. August in der Güstrower Pfarrkirche und am 11. August im Dom

Zu einem Orgelkonzert wird am Dienstag, dem 4. August, um 19.30 Uhr in die Güstrower Pfarrkirche eingeladen. Zu Gast an der klangschönen Sauer-Orgel von 1931 ist Sandra Schilling aus Magdeburg.

Sandra Schilling studierte von 1990 bis 1992 Gesang/Musiktheater an der Folkwanghochschule Essen und setzte dieses Studium ab 1992 bis 1997 an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar fort. Von 1995 bis 2000 studierte sie ebenfalls in Weimar katholische Kirchenmusik und Orgel. Während ihres Kirchenmusikstudiums war Sandra Schilling mehrmals Stipendiatin für die internationale Altenberger Orgelakademie. Seit 2000 arbeitet sie als Kirchenmusikerin, zunächst in Saarlouis als Dekanatskantorin, seit Anfang 2009 ist sie die Bistumsbeauftragte für Kirchenmusik für das Bistum Magdeburg. Zusätzlich zu Arbeit und Studium holte sie sich Impulse durch Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Seifen, Marie-Claire Alain, Olivier Latry und Bernhard Haas. In Güstrow spielt sie Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger und des Franzosen Maurice Duruflé sowie eigene Improvisationen. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse.


Johann Sebastian Bach im Güstrower Dom


Zum nächsten Konzert der Reihe „Kirchenmusik in Güstrow“ wird am Dienstag, dem 11. August, um 19.30 Uhr in den Dom eingeladen. Es erklingen die 17 großen Choralbearbeitungen der Leipziger Originalhandschrift von Johann Sebastian Bach.

Die beiden Trossinger Hochschul-Orgeldozenten Prof. Stefan Johannes Bleicher und Mario Hospach-Martini teilen sich die Interpretation dieser einmaligen Sammlung, die J. S. Bach in seiner Leipziger Schaffensperiode aus Kompositionen der Weimarer Zeit überarbeitet und zusammengefasst hat, und die einen Höhepunkt in seinem geistlichen Orgelschaffen darstellen. Vor jeder dieser Choralfantasien, denen heute noch gebräuchliche Lieder des evangelischen Gesangbuches zugrunde liegen, wird an der Wegscheider- Orgel der Choralsatz vorangestellt und auf der Lütkemüller-Orgel mit der Choralbearbeitung geantwortet.

„Bach schöpft dabei alle Formen der Melodiebearbeitung auf der Orgel aus und hat einen unglaublich farbigen und vielseitigen Musikzyklus geschaffen, der in seiner originalen Handschrift erhalten geblieben ist“, sagt Martin Ohse von der Güstrower Kantorei. „Die vielfältigen Klangfarben der Orgel kommen dabei ebenso zur vollen Entfaltung.“ Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse im Dom.


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