Gästehaus Schlosspark : Gästehaus mausert sich zum Hotel

Knapp 350 000 Euro investiert Olav Paarmann in den Anbau. Kommenden Freitag ist Richtfest.
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Knapp 350 000 Euro investiert Olav Paarmann in den Anbau. Kommenden Freitag ist Richtfest.

Güstrower Hotelier baut neuen Tagungsraum und strebt Klassifizierung seines Hauses an

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04. März 2014, 06:00 Uhr

„Nein, wir bauen kein Schwimmbad“, wiegelt Olav Paarmann ab. Stattdessen baut der Inhaber des Gästehauses am Schlosspark in Güstrow einen neuen Veranstaltungs- und Tagungsraum. Dazu wird der bereits vorhandene Wintergarten erweitert. Kommenden Freitag wird Richtfest gefeiert.

Der jetzige Schritt ist in den Augen Paarmanns nur konsequent. Knapp 600 000 Euro hat er in den vergangenen zwei Jahren in das Gästehaus investiert – er hat saniert, modernisiert und erweitert. Seit diesem Jahr nennt er seine Unterkunft mit 114 Zimmern auch „Hotel und Gästehaus am Schlosspark“. „Wir haben uns immer mehr zum Hotel entwickelt, sind ein gutes Mittelklasse-Hotel geworden“, sagt Paarmann, der jetzt auch eine Klassifizierung mit drei Sternen anpeilt. Er verweist auf die gestiegene Nachfrage in seinem Haus. Das Gästegeschäft entwickele sich positiv. Vor allem gebe es immer mehr Anfragen nach Tagungen und Seminaren. „Dafür haben die Kapazitäten des jetzigen Frühstücksraums nicht mehr ausgereicht“, so Paarmann.

Die drei Standbeine des Hotels und Gästehauses seien weiterhin Festlichkeiten, zahlreiche Geschäftsreisende als Dauermieter sowie die Urlauber, die von Güstrow aus die Region erkunden. „Jetzt kommen noch die Tagungen und auch die Busreisen verstärkt hinzu“, ergänzt Paarmann. In die jetzige Erweiterung des Wintergartens investiert der Hotelier knapp 350 000 Euro. Nächstes Jahr soll noch eine Sauna eingebaut werden. „Aber ein Schwimmbad kommt definitv nicht“, sagt der Güstrower.

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