Güstrow : Gärtnerphilosophie: Einfach wachsen lassen

Heidrun Riemer hat vielleicht so etwas wie den grünen Daumen. Aus Dahlienknollen – beim Discounter mal eben mitgenommen – wachsen Exemplare mit riesigen Blüten heran.
Foto:
1 von 3
Heidrun Riemer hat vielleicht so etwas wie den grünen Daumen. Aus Dahlienknollen – beim Discounter mal eben mitgenommen – wachsen Exemplare mit riesigen Blüten heran.

Riesige Dahlienblüten, riesige Kartoffeln und ein merkwürdiger Kürbis.

von
24. August 2016, 12:00 Uhr

Die Hobbygärtner haben zurzeit ihre helle Freude. Vieles ist prächtig herangewachsen, wird in diesen Tagen geerntet und verarbeitet. Heidrun und Waldemar Riemer aus Glasewitz reichte vor zwei Jahren das Grün am Eigenheim nicht mehr aus, sie entschieden sich wieder für einen Kleingarten in Güstrow und ernteten jetzt riesige Kartoffeln, Kürbisse, Gurken, Zucchini usw.

Eine Kartoffel – mit Genuss verspeist – brachte sage und schreibe 796 Gramm auf die Waage. Es hatte ordentlich Mist gegeben, erklärt Heidrun Riemer. Dafür sei auch der Kürbis ausgesprochen dankbar. Abgesehen von Suppe verarbeitet sie den Kürbis zu Marmelade – entweder mit Orangen, Apfelmus oder nur mit Vanille kombiniert, sei der Brotaufstrich ein Genuss. Dass im Blumenbeet Gurken wachsen, stört sie nicht. „Bei mir darf es einfach wachsen“, betont die 55-Jährige. Die Samen seien irgendwie mit der Erde an den Platz gekommen. Überhaupt sammelt sie hier und da Samen ein und spart sich so den Kauf von Saatgut. Oder sie lässt z.B. Sommerblumen dort gedeihen, wo sie sich selbst ausgesamt haben.

Etwas Eigenes aus dem Garten ist den Riemers viel wert. „Alles bio“, betonen sie einhellig. Auch für Angelika Pohle, Güstrow, ist dies ein gewichtiges Argument. Neben ihren Wassermelonen (SVZ berichtete) brachte sie nun noch ein Bild von einem Kürbis, der sich an einem Rankgerüst, das eigentlich für einen Weinstock gedacht ist, empor hangelt. In Kopfhöhe bringt es der Kürbis inzwischen auf mehr als einen Meter Umfang.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen