Liessow : Fußballfan und Gartenfee

20 Fragen an Elke Wendt / Die einstige Liessower Bürgermeisterin kehrt nach Jahren in der Verwaltung in die Politik zurück

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19. Juli 2014, 06:00 Uhr

Elke Wendt meldet sich aus dem Ruhestand zurück. Die Liessowerin sitzt seit Neuestem in der Laager Stadtvertretung. Zuvor hatte sie 16 Jahre in der Verwaltung gearbeitet, bevor sie 2008 in den Ruhestand gegangen war. Elke Wendt ist 1948 in Alt Rossewitz geboren und hat fast ihr ganze Leben in Liessow gelebt. Sie machte Abitur in Güstrow, ging zum Konsum in Rostock, studierte Handelsökonomie und arbeitete im Liessower Betonwerk, war dort u.a. Absatzleiterin. 1990 wählten sie die Liessower zu ihrer Bürgermeisterin. Mit der Amtsgründung wechselte sie in die Verwaltung und musste sich 1994 zwischen Job und Ehrenamt entscheiden. Elke Wendt ist verheiratet, hat zwei Kinder und ein Enkel.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Auf der Terrasse mit wunderbarem Blick in den Garten.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Es gibt einige Beete im Dorf, die mit Blumen wirklich schöner gestaltet werden könnten und auch gepflegt werden müssen. Auch die Wertstoffsammelstelle könnte schöner und sauberer aussehen. Und wenn dann noch etwas Geld erübrigt werden könnte, wäre eine neue Feuerstelle am See schön.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zu Hause in Liessow.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Wie üblich in dieser Zeit beim Kartoffelnsammeln oder Rübenhacken.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe es für einen Anorak ausgegeben.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern richtig gut singen können.

Was stört Sie an anderen?
Lügen, Gleichgültigkeit, Desinteresse und Intoleranz.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Unsere Enkeltochter Phoebe bringt uns immer wieder zum Lachen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich war bei hohem Wellengang zu weit heraus geschwommen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Das ist Helmut Kohl, der Kanzler der deutschen Einheit.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese sehr viel und zwar querbeet, zurzeit „Im Sturm der Erinnerung“ von Nora Roberts.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Da gibt es nicht so vieles. Meistens sehen wir das Nordmagazin und die Tagesschau.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Als Fußballfan sehe ich mir die meisten Spiele in Fernseher an. Genauso darf es Karneval in Liessow und Weitendorf sein.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Franz Beckenbauer. Er ist schon so lange mit dem Fußball verbunden und hat so viel erreicht.
Wenn Sie kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Bei uns gibt es deutsche Gerichte.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Es ist kein bestimmtes Lied, aber viele Songs der 1960er- und 1970er-Jahre, zu denen man so gut tanzen konnte.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das waren VIP-Hansakarten um Vereinsjubiläum, die ich von meinen Kindern geschenkt bekommen habe.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte gesund bleiben und mit einem Mann noch einige schöne Reisen unternehmen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Schwimmen, Gymnastik in der Frauengruppe, Gartenarbeit, Fußball-Bundesliga und lesen, lesen, lesen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Brigitte Göde, die seit vielen Jahren den Kindergarten in Liessow betreibt. Als dieser vor dem Aus gestanden hatte, übernahm sie ihn privat. Hut ab!












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