Barlachtheater : Furioser Auftakt mit Rückblick

Die Showband „Heavy Stones“ sorgt Freitagabend im Theater beim Jahresrückblick für Unterhaltung.
Die Showband „Heavy Stones“ sorgt Freitagabend im Theater beim Jahresrückblick für Unterhaltung.

Programm des Ernst-Barlach-Theaters Güstrow im Januar

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31. Dezember 2014, 05:00 Uhr

Furioser Auftakt ins neue Jahr im Güstrower Ernst-Barlach-Theater: Am Freitag um 19.30 Uhr steht „Der etwas andere Jahresrückblick 2014“ auf dem Programm. Die Macher der Show wagen erneut einen interessanten und positiven Blick auf das dann vergangene Jahr 2014 in Güstrow und Umgebung. Das Erfolgsrezept lautet: Menschen, Vereinen und Firmen, die durch ihre Arbeit, durch ihr Engagement, durch sportliche Bestleistungen oder einfach auch durch eine gute Idee, Anerkennung verdient haben, eine öffentliche Präsenz bieten. Mit den Showgirls vom „Tanz-Ensemble Güstrow“ der Kreismusikschule Güstrow und die Showband „Heavy Stones“ um Bandleader Peter Kruse komplettiert sich die professionell angelegte Live-Show und gibt musikalische und tänzerische Abwechslung zwischen Interview und Informationsrückblick.


Operette und klassische Musik


Am Sonntag um 16 Uhr gibt es auf der Güstrower Bühne dann „Die lustige Witwe“ – eine Operetten-Aufführung mit Orchester, Solisten und Opernchor der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz. Am 9. Januar schließt sich das Philharmonische Konzert der Neubrandenburger Philharmonie an. Unter Daniel Carlbergs Stabführung gelangen Werke von Joseph Haydn und César Franck sowie des zweiten Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel zur Aufführung.

Kabarett ist am 10. Januar mit den „academixern“ angesagt. Titel des Programms: „Traumziele – Runter kommen Sie immer“. Plattdeutsch wird es am 17. Januar mit dem Stück „Leiw nah Stunnenplan“ der Fritz-Reuter-Bühne Schwerin.

Ein Kinderprogramm zum Hören, Sehen und Mitmachen gibt es am 18. Januar um 16 Uhr. In bewährter Form, mit Livemusik, vielen Instrumenten von Posaune bis Ukulele präsentiert das Musiktheater Cammin die spannenden Erlebnisse und Erinnerungen eines alten Kapitäns mit dem Titel „Die geheimnisvolle Seekiste“. Es erklingen mitreißende Seemannslieder und Piratengesänge, Tänze der Musambala-Nymphen und anderer Meereswesen, bei denen die Zuschauer mitsingen, spielen, tanzen und die Musik rhythmisch unterstützen.

„Danceperados of Ireland –
Irish Dance Show“ heißt es am 19. Januar in Güstrow. Das aktuelle Programm „Life, love and lore of the Irish travellers“ handelt vom fahrenden Volk Irlands. Was die „Danceperados“ von einer herkömmlichen Tanzshow unterscheidet, ist die Qualität der Tänzer, Musiker und Sänger. Sie leisten sich den Luxus, gleich ein musikalisches Quintett mit auf Tour zu nehmen. Die Musiker gehören zur Topliga des Irish Folk, wie z.B. einige Mitglieder der weltbekannten und mehrfach ausgezeichneten Gruppe „Beoga“, die seit Jahren immer beim Finale der Weltmeisterschaft im irischen Stepptanz die Teilnehmer zu Höchstleistungen treiben.


Schauspiel-Legenden auf Güstrower Bühne


„Zwei Genies am Rande des Wahnsinns“, ein Schwank mit Heinz Behrens und Heinz Rennhack, ist am 24. Januar in Güstrow zu erleben. „Wir kennen uns zwar schon eine ganze Weile, aber haben noch nie gemeinsam Theater gespielt. Ich habe mich sehr darauf gefreut etwas mit Heinz machen“, sagt Heinz Behrens. Gemeinsam sind die beiden Schauspiel-Legenden bereits 156 Jahre alt, scheuten sich aber nicht vor dem enormen Lernpensum des Zweipersonenstücks: „Je älter ich werde, umso leichter fällt mir das Auswendiglernen. Ich lese die Texte abends noch einmal durch und am nächsten Tag sitzen sie. Ich sage immer, das sind die kleinen Männchen, die nachts in meinem Gehirn zu arbeiten beginnen“, bestätigt Heinz Rennhack. In der grotesken Geschichte der Woesner Brothers treffen sich unter der Regie von Sebastian Wirnitzer zwei verkrachte Gestalten - ein neurotischer Komiker in Geldnot und ein ehemaliger Staatsschauspieler - auf einer Probebühne, um gemeinsam einen Auftritt zu erarbeiten. Dass sich die beiden nicht ausstehen können, ist noch das geringste Problem. Denn während der eine glaubt, er sei für eine Hochzeit gebucht, ist der andere überzeugt, es geht um eine Beerdigung.

Russische Volkslieder und sakrale Gesänge mit den Maxim Kowalew Don Kosaken gibt es am 27. Januar auf der Bühne. Der Chor tritt in der Besetzung mit sieben Sängern auf. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet er sich durch seine Disziplin, die dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken ist, aus.

Ein Schulkonzert (ab Klasse 5) mit der Neubrandenburger Philharmonie wird am 30. Januar im Barlachtheater angeboten. „Peer Gynt. Glanz und Elend eines Abenteurers“ präsentiert Höhepunkte aus Edvard Griegs Schauspielmusik zu Henrik Ibsens berühmten Drama. Der norwegische Dichter Ibsen führt uns den Helden Peer von der Jugend bis zum Greisenalter vor Augen, immer auf der Suche nach sich selbst. Der arme Bauernbursche Peer möchte lieber ein anderer sein. Seine blühende Fantasie befördert ihn in die märchenhafte Welt der Trolle und lässt ihn Abenteuer erleben, die ihn bis nach Afrika führen. Peer wird reich, genießt Bewunderung. Doch am Ende verliert er alles – bis auf die treue Liebe Solvejgs, die all die Jahre auf ihn gewartet hat.


Musikalische Lesung zum Monatsende


Die bekannte Schauspielerin Ulrike Kriener wird am 31. Januar mit ihrer musikalischen Lesung „Und wenn es Liebe wär‘ …? im Güstrower Theater erwartet. Sie liest Geschichten von Doris Dörrie, Anna Gavalda und Elke Heidenreich, die Männer und Frauen beschreiben, die unsicher, vorsichtig, selbst beobachtend und mit Ironie auf der Suche sind. Ulrike Kriener gelingt es, diese Texte derart meisterhaft zu rezitieren, dass die Literatur in den Köpfen des Publikums lebendig wird. Musikalisch umrahmt werden die Texte von Musikern der Gruppe „Dageför“.

Heute ist die Theaterkasse geschlossen. Am 2. Januar ist die Theaterkasse am Franz-Parr-Platz in Güstrow von 12 bis 18 Uhr geöffnet und dann weiter wie bekannt Mittwoch bis Freitag ebenfalls zu diesen Uhrzeiten.





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