Engagierte Schülerinnen : Für Tiger und Löwen

Paula Rädke, Jette Kästner, Nele Wilken und Clarissa Stegemann (v. l.) aus der 9c des John-Brinckman-Gymnasiums verkauften Kuchen und spenden das Geld an den WWF.
Paula Rädke, Jette Kästner, Nele Wilken und Clarissa Stegemann (v. l.) aus der 9c des John-Brinckman-Gymnasiums verkauften Kuchen und spenden das Geld an den WWF.

Schüler spenden Erlös eines Kuchenbasars für Tiere

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17. November 2015, 04:12 Uhr

Nachdem es im vergangenen Jahr um Frauenrechte gegangen war, engagierten sich Nele Wilken, Jette Kästner, Clarissa Stegemann und Paula Rädke diesmal für den Schutz und das Überleben von Tigern und Löwen. Die Mädchen organisierten am vergangenen Sonnabend einen Kuchenbasar am Borwinbrunnen. Dort verkauften sie Kuchen, selbst gebackene Muffins, Cake Pops, Apfeltaschen und Plätzchen. Außerdem verteilten die Schülerinnen des John-Brinckman-Gymnasiums Flyer, Informationshefte und Postkarten, auf denen auf die vom Aussterben bedrohten Raubtiere aufmerksam gemacht wurde.

„Ich finde es wichtig, dass man sich auch um solche Probleme wie die bedrohten Tiger kümmert. Das ist schließlich auch bedeutend und wird häufig verdrängt“, meint Nele Wilken. Bereits im vergangenen Jahr hat die Schülerin der 9c fleißig mit gebacken und verkauft.

Ihre Klassenkameradin Jette Kästner ist erst seit diesem Jahr dabei und findet es traurig, dass Tiger vom Aussterben bedroht sind. „Es gibt nur noch wenige Exemplare auf der Welt, dabei sind diese Tiere wirklich schön und müssen auf jeden Fall erhalten bleiben. Schließlich sollen ja auch spätere Generationen noch die Tiger und Löwen auf unserem Planeten bewundern dürfen“, denkt Jette. Hannah Schewe ist eine Freundin der Mädchen und geht in die zehnte Klasse der Ecolea in Güstrow. Am Sonnabend wollte sie eigentlich nur kurz beim Kuchenbasar vorbeischauen, half dann aber spontan beim Verteilen von Flyern mit.

Zwei Stunden lang boten die vier Mädchen ihre Leckereien an. 65 Euro nahmen sie ein. Viele Leute hätten Kuchen gekauft und noch etwas drauf gelegt, erzählen die Schülerinnen. Sie spenden das Geld an die Tierschutzorganisation WWF, von der sie auch das Infomaterial bekommen hatten. 

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