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Schwimmbad in Güstrow : Für mehr Sicherheit und Qualität

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten im Güstrower Bad „Oase“. Über sechs Jahre 1,2 Millionen Euro investieren

svz.de von
erstellt am 04.Aug.2014 | 23:30 Uhr

An heißen Tagen lassen Badefreunde die „Oase“ eher links liegen und ziehen weiter zum Inselsee. Zwischen 150 und 180 Besucher werden dann im Badeparadies gezählt. „Am vergangenen Mittwoch hatten wir einen Regentag, da kamen 666 Badegäste zu uns“, sagt Geschäftsführer Frank Schlatz.

Den Sommer nutzt das „Oase“-Team für notwendige Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten. Dafür haben die Stadtvertreter eine Summe von 1,2 Millionen Euro, aufgeteilt auf sechs Jahre, freigegeben. Das Geld kommt von den Stadtwerken Güstrow, deren 100-prozentige Tochter die „Oase“ ist. „Wir haben zunächst eine Prioritätenliste aufgestellt“, informiert Schlatz. Eine Prämisse dabei war, den Betrieb der „Oase“ möglichst nicht zu unterbrechen. „Wo das möglich ist, werden wir auch danach handeln“, versichert der Geschäftsführer. Begonnen wurde mit einer völligen Erneuerung der Mess- und Dosiertechnik. „Von den Steckdosen über die Pumpen bis hin zu den Rohrleitungen haben wir alles erneuert. Damit hat sich die Überwachung der Badewasserqualität entscheidend verbessert“, versichert Volker Roese, der technische Leiter. Während diese Maßnahme bereits abgeschlossen ist, wird Ende dieses Monats die Fertigstellung eines zweiten Projektes erwartet. „Wir werden unsere gesamte Videoanlage erneuern. Dazu wurden beispielsweise elf Kameras im Badebereich installiert“, sagt Schlatz. Damit haben die Bademeister Einblick in alle Wasserbereiche. Neben der Erhöhung der Sicherheit für die Badenden kann nun auch schneller auf Unregelmäßigkeiten bei der Wasserqualität reagiert werden.
Bereits abgeschlossen wurden die Sanierungsarbeiten am 60 bis 70 Kubikmeter fassenden Rückspülbehälter für die Filterreinigung. Da die Arbeiten bei laufendem Betrieb ausgeführt wurden, erfolgte in dieser Zeit eine intensivere Überwachung der Wasserqualität.

An vier weiteren Speichern, die für die Versorgung des Sportbeckens, des Thermenbereichs mit Kinderbecken, des Whirlpools und des Saunabeckens zuständig sind, sind diese Instandsetzungsarbeiten ebenfalls notwendig. „Das geht aber nicht bei laufendem Betrieb“, räumt Schlatz ein. Deshalb werde jetzt die Planung dieser Arbeiten forciert, um die Schließzeit möglichst gering zu halten. Auch werde das zur Verfügung stehende Geld angespart. „Selbstverständlich ist, dass wir im Zuge dieser Arbeiten auch andere Aufgaben, wie eine Erneuerung von Palisaden im Saunabereich oder von diversen Leitungen mit erledigen“, versichert der Geschäftsführer.

Durch diese Maßnahmen soll der Badebetrieb in der „Oase“ langfristig gesichert werden. Übrigens feiert das Badeparadies am 14. August seinen 14. Geburtstag. Eingeladen wird am diesem Tag zu Musik, Neptunfest, Spaß auf dem Aquatrack und zu Open-Air-Aquafitness.



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