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Fast 2000 Hektar im Visier : Für Lohmen eine Erfolgsgeschichte

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gemeinde nutzt konsequent Möglichkeiten des Bodenordnungsverfahrens

svz.de von
erstellt am 11.Feb.2015 | 05:00 Uhr

Eine Erfolgsgeschichte ist in der Gemeinde Lohmen das seit über drei Jahren laufende Bodenneuordnungsverfahren.

Das dabei neu zu ordnende Gebiet umfasst 1925 Hektar.

Jahr für Jahr sind seitdem Flächen neu aufgeteilt, unklare Grundstückslagen bereinigt und ländliche Wege und Straßen gebaut worden. Wobei eine Menge Fördermittel in die Gemeinde flossen. Zusätzlich dazu muss die Gemeinde ihre Eigenanteile zu den Projekten beisteuern. Hartnäckig rangen Eigentümergemeinschaft und Gemeinde mit Unterstützung des Amtes Güstrow-Land von Anfang an um die Aufnahme möglichst vieler Objekte in den „Maßnahmeplan“ im Bodenordnungsverfahren (BOV).

„Um im Auftaktjahr 2011 voranzukommen, trotz des fehlenden Haushaltsplanes der Gemeinde, ging der Vorstand damals einen Sonderweg und nahm einen Kredit auf“, erinnerte Gerhard Zillmann, Vorsitzender der Eigentümergemeinschaft im Bodenordnungsverfahren Lohmen, an die Anfangszeit.

Als erstes sei damals der Wegebau in Gerdshagen (1. Bauabschnitt) in Angriff genommen worden, zieht Zillmann Bilanz. Der 2. Bauabschnitt folgte im Jahr 2013. Die Gesamtkosten für beide Abschnitte beliefen sich auf 565 000 Euro. Davon wurden 80 Prozent bezuschusst, was über 400 000 Euro entsprachen. Die Gemeinde musste rund 200 000 Euro beisteuern. Auch die Erweiterung der Trauerhalle auf dem Friedhof wurde 2013 mit Hilfe von Zuschüssen zum Bodenordnungsprogramm gestemmt. Zu den Gesamtbaukosten von 146 000 Euro musste die Gemeinde 50 000 Euro beisteuern. Noch im selben Jahr entstanden der Stichweg und die Pkw-Stellplätze an der Gaststätte in Garden. Gesamtkosten: 64 000 Euro / Eigenmittel der Gemeinde: 20 000 Euro. Konsequent weiter umgesetzt wurde das BOV 2014. Entstanden ist mit seiner Hilfe unter anderem die neue Straße am Molkeriebarg (Gesamtkosten 165 000 Euro / Eigenanteil Gemeinde 60 000 Euro). Außerdem wurden das Gebäude I der Kita (gesamt: 117 000 Euro / davon Gemeinde 41 000 Euro) und das Dach der Pfarrscheune saniert (gesamt 28 000 Euro / davon Gemeinde 10 000 Euro.)

Für dieses Jahr nun sind im Rahmen des BOV der dritte Bauabschnitt an der Straße in Gerdshagen und der ländliche Wegebau von Lohmen nach Altenhagen vorgesehen - vorausgesetzt, es kommen die Fördermittel dafür. Weiterhin geplant sind noch bis zu Saisonbeginn der Bau der Bootsanlegesteges in Garden und die Instandsetzung des Badestelle am Lohmener See sowie weiterer Wegebau..

In Angriff nehmen will die Gemeinde auch die Sanierung des Gebäudes II der Kita und die Außensanierung des Wohnblocks in der Chausseestraße 12a.

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