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Theaterprogramm Oktober : Für jeden Geschmack etwas dabei

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Erst-Barlach-Theater zeigt klassische Stücke, neben moderner Comedy und Live-Konzerten

Das Güstrower Ernst-Barlach-Theater lockt seine Gäste auch im Oktober wieder mit einem bunten Programm in den Saal. Los geht es bereits am heutigen Mittwoch um 15 Uhr mit „Humor leicht gepfeffert – up Hoch und Platt“ mit dem Kabarettisten Hans-Peter Hahn und der musikalischen Begleitung von Peter Körner. Egal ob Aktuelles oder Vergangenes – Hans-Peter Hahn ist etwas für die Lachmuskeln.

Am Donnerstag ist dann ganz Güstrow zur 14. Kunstnacht auf den Beinen. Im Theater zeigen die Schüler der Kreismusikschule Güstrow ihr Können. Um 19.30 und 20 Uhr spielen sie als Musical-Orchester „Das Phantom der Oper“ und „Peter Pan“. Ein fachübergreifendes Zusammenspiel verschiedener Instrumente ist beim Musical-Medley „Das Phantom der Oper“ zu erleben. Eine thematisch choreografierte Zusammenarbeit mit den Tanzmäusen des Tanz-Ensembles Güstrow wird zum Filmmusik-Medley „Peter Pan“ dargeboten. Die musikalische Leitung übernahm Anne-Kathrin Gieseking und die tänzerische Leitung oblag Maria-Juliane Paschen.

Das Figurentheater Winter von den Aland-Inseln zwischen Schweden und Finnland spielt am Sonntag ab 16 Uhr „Der kleine Hobbit“ frei nach dem Werk von Ronald Tolkien. Diese wunderliche Märchen wurde für Kinder ab fünf Jahren mit großen Tischfiguren inszeniert. Geheimnisvolle Balladen und ein schwebender Drache versetzen das Publikum in eine fremde Welt.

Die zweite Oktoberwoche startet klassisch. Am Dienstag, 7. Oktober, wird Johann Wolfgang von Goethes „Iphigenie auf Tauris“ ab 18 Uhr im Güstrower Theater inszeniert. Das Theater der Altmark Stendal lässt Goethes Schauspiel unter der Leitung von Alexander Netschajew lebendig werden. Netschajew stellt in seiner Inszenierung Iphigenies Gewissenskonflikt in den Vordergrund. Nicht nur Goethes starke und konzentrierte Sprache und die Dramatik der Handlung machen diesen Theaterabend besonders eindrucksvoll. Der Text wird verwoben mit einem außergewöhnlichen Musikstück, das live von Jakob Brenner am Flügel und Katharina Pschorr an der Violine dargeboten wird. Zu hören ist das Stück „Fratres“ von Arvo Pärt. Er stammt aus Estland und gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Seine Musik bildet den Rahmen für Goethes Text und erschafft einen zusätzlichen Raum, der es dem Zuschauer ermöglicht, eigene Assoziationen zum Stück zu entwickeln.

„Alfred allein Zuhaus” heißt es schließlich am Donnerstag, 9. Oktober, ab 19.30 Uhr beim neuen Bühnenstück von „Baumann & Clausen“. Die Komiker Frank Bremser und Jens Lehrich spielten sich in der Vergangenheit bereits in die Herzen der Zuschauer und versprechen auch dieses Mal ein komödiantisches Meisterwerk, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Die Neubrandenburger Philharmonie spielt am Freitag, 10. Oktober, ab 19.30 Uhr auf. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Stefan Malzew interpretiert die Neubrandenburger Philharmonie Ausschnitte aus den „Peer Gynt-Suiten“ von Edvard Grieg, das Violinkonzert a-Moll BWV 1041 & E-Dur BWV 1042 sowie die 2. Sinfonie vom Johannes Brahms. Solistin an der Violine ist Tanja Becker-Bender.

„Gitarre total“ heißt es hingegen am Sonnabend, 11. Oktober, ebenfalls ab 19.30 Uhr mit mit Martin Herberg. Der Musiker startete seine Laufbahn als Mitglied verschiedener Rockformationen in den 60er Jahren. Inzwischen ist er vom Geheimtipp zum Kultgitarristen avanciert. Nach über 3700 Auftritten in Europa und Nordamerika feierte M. C. Herberg im Jahr 2010 sein 35-jähriges Bühnenjubiläum als Solist.

Mit der Komödie „Kramer Kray“ von Hermann Boßdorf gibt sich die Schweriner Fritz-Reuter-Bühne am 18. Oktober von 19.30 Uhr im Güstrower Theater die Ehre. Das Leben des Kaufmanns wird nach dem Tod seiner energischen Frau nicht nur durch seinen leichtlebigen Freund Broihaan, sondern auch durch gleich vier Frauen, die ihn als „gute Partie“ empfinden, reichlich durcheinander gebracht.

Mit dem Reinhard-Lakomy-Ensemble tummeln sich am Sonntag, 19. Oktober, ab 16 Uhr Moosmutzel, Waldwuffel und Agga Knack aus dem „Traumzauberbaum“ auf der Bühne. Die Sängerinnen und Schauspielerinnen Olivia Winter, Susi Wiemer und Barbara Hellmuth verkörpern in der Inszenierung die bekannten Traumzauberbaum-Figuren. In der 35-Jahre-Geburtags-Show wird eine Bühnenfassung des ursprünglichen Werkes „Der Traumzauberbaum“ von Reinhard Lakomy gezeigt – ein Theatererlebnis für Groß und Klein.

Die sächsische Erfolgsband „Stern-Combo Meißen“ gibt sich am Freitag, 24. Oktober, in Güstrow die Ehre. Ab 19.30 Uhr starten die Musiker hier ihr Live-Konzert. Mit ihrem unvergleichlichen Sound faszinieren die Musiker bereits seit 50 Jahren ihr Fans ohne sich selbst zu kopieren oder sich gar ins Gestern zu bewegen. Jeder Freund handgemachter Art-Rock-Musik kann sich auf vor Spielfreude sprühende Musiklegenden freuen.

Walter Steinberg lädt am Dienstag, 28. Oktober, ab 19.30 Uhr zu einer virtuellen Reise ein. In der 90-minütigen Multivisionsschau „Kanada – Alaska“ geht es auf eine 4100 Kilometer lange Kanuexpedition vom Mackenzie River zur Yukonmündung in die Beringsee. Die Schau zeigt die unberührte Tierwelt, das Leben der Indianer, Eskimos und Aussteiger.

Musikalisch endet der Theatermonat am 30. Oktober mit den erfolgreichsten Musicalhits in einer Show. „Dreams of Musical 2014“ nimmt die Zuschauer ab 19.30 Uhr mit auf eine Zeitreise zu den großen und berühmten Melodien der schönsten Musical der Welt. Darunter Hits aus „Phantom der Oper“, „König der Löwen“ oder „Mamma Mia“. Entertainer Christian Backhauß und zahlreiche hochkarätigen Darstellern aus der Musicalszene führen durch den bunten Abend.

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