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Stadtsanierung : Für große graue Maus naht Rettung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sanierung der Gleviner Straße 10/Grepelstraße 17 in Güstrow in Vorbereitung / Zwölf Wohnungen geplant

von
erstellt am 11.Jan.2015 | 23:00 Uhr

Attraktives Wohnen in historischem Ambiente kündigt Reinhard Lieberum für die Häuser Gleviner Straße 10/Grepelstraße 17 in Güstrow an. Ende 2016 sollen die Mieter einziehen könne, so seine Planung. Der Arzt aus Lahnstein bei Koblenz, der für die Sanierung der Häuser Am Berge 10 bis 12 den Bauherrenpreis 2013 der Stadt Güstrow bekommen hat, kaufte die seit vielen Jahren dem Verfall preisgegebenen Gebäude und bereitet nun die Sanierung vor.

„Güstrow ist eine faszinierende Stadt mit einer enormen Dynamik“, erklärt Lieberum sein Interesse an der Sanierung weiterer Häuser in der Barlachstadt. Er verweist auf gute Erfahrungen und sei stolz darauf, dass Am Berge „wunderbare Wohnungen entstanden“ seien, mit denen die Bewohner liebevoll umgehen würden. Hinzu käme seine Vorliebe für alte Häuser. Sicher, so der Bauherr, sei das Objekt an der Gleviner Straße, eine Herausforderung, der bauliche Zustand aber besser, als das in den Häusern an der Straße Am Berge der Fall gewesen sei. Die Gleviner Straße 10 berge viele historische Details, die saniert werden könnten. Lieberum nennt u.a. die großzügige Treppenanlage und reich verzierte Doppelflügeltüren. Der älteste Teil des Gebäudes stammt aus dem Jahr 1618. Um 1850 war das Haus deutlich vergrößert und die Straßenfassade neugotisch überformt worden. Das angrenzende Fachwerkhaus Grepelstraße 17 stammt aus den letzten Jahren des 18. Jahrhunderts. „Man kauft mit einem Haus auch Verantwortung“, sagt Lieberum und betont seinen Respekt vor den Generationen von Menschen, die in den Häusern gelebt haben. Deshalb sei es ihm wichtig, den Charme alter Häuser soweit es geht mit in die Neuzeit hinüber zu nehmen.

Vorgesehen ist eine reine Wohnnutzung. Für zwölf Wohnungen zwischen 40 und 140 Quadratmetern Größe hätten die „Architekten Jens-Peter Kruse und Udo Fliege pfiffige Ideen entwickelt“, betont Lieberum. Ein großer Teil der Wohnungen erhalte Terrassen oder Balkone. „In den Wohnungen des Dachgeschosses sind auch Maisonettelösungen geplant“, berichtet der Bauherr.

Mit Volldampf werden derzeit an der Bauantragsplanung gearbeitet. Gleichzeitig bemühe man sich um Städtebaufördermittel. „Wenn alles gut läuft, sollten wir es hinbekommen, dass in der 2. Hälfte 2016 alles fertig ist“, steckt Reinhard Lieberum das Ziel ab. 

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