Bundesprojekt : Für biologische Vielfalt

Die „Regenbogen“-Kinder und die Mitglieder der Seniorentanzgruppe bepflanzen gemeinsam ein Hochbeet als Start für den Kinder-Garten im Kindergarten.
Die „Regenbogen“-Kinder und die Mitglieder der Seniorentanzgruppe bepflanzen gemeinsam ein Hochbeet als Start für den Kinder-Garten im Kindergarten.

Kita „Regenbogen“ bei Bundesprojekt „Kinder-Garten im Kindergarten“ dabei

svz.de von
19. Juli 2014, 06:00 Uhr

Mit der Bepflanzung des ersten Hochbeetes ist die Kindertagesstätte „Regenbogen“ in das vom Bundesministerium für Umweltschutz aufgelegte Projekt „Kinder-Garten im Kindergarten“ gestartet. Die Kita gehört damit zu einem aus 200 Einrichtungen bestehenden bundesweiten Netzwerk von Botschaftern für biologische Vielfalt.

„Wir wurden dazu aus über 400 Kitas, die Anträge gestellt haben, ausgewählt und ich meine, wir sind die einzigen aus Mecklenburg-Vorpommern“, berichtet Kita-Leiterin Esther Francke stolz. Verbunden mit der Aufnahme in das Netzwerk ist keine materielle Förderung, dafür aber Angebote für Weiterbildung oder die Vermittlung von Referenten, die beispielsweise an Elternabenden über gesunde Ernährung sprechen. Anliegen des Projektes ist es, mit einfachen Maßnahmen mehr biologische Vielfalt in den Kindergartenalltag zu bringen.

In Güstrow gingen Esther Francke und ihre Kolleginnen sogar noch einen Schritt weiter. Sie möchten das Areal zu einem Garten der Generationen entwickeln. So soll die Partnerschaft mit der benachbarten Tagespflege der Diakonie intensiviert werden. „Diese Menschen leiden oft unter Demenz. Da ist die Gartenarbeit eine gute Brücke, die in die eigene Kindheit führt und die Erinnerung aktiviert“, weiß die Leiterin.

Für die Bepflanzung des Hochbeetes hatten die Kinder Unterstützung von der Seniorentanzgruppe der Domgemeinde bekommen. Die Gruppe brachte zur Einweihung nicht nur getanzte Grüße mit, sondern steuerte zahlreiche Pflanzen bei. Auch Eltern hatten Pflanzen abgegeben. So kamen neben Blumen auch Erdbeeren in den Boden. „Die Kinder haben sich Kohlrabi und Möhren gewünscht. Das planen wir für das nächste Jahr“, versichert Esther Francke. Vorgesehen ist eine schrittweise Erweiterung des Areals. In der Überlegung ist u.a. ein kleiner Naschgarten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen