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Vereine vorgestellt : Für aktives Miteinander im Ortsteil

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sport- und Technikzentrum Charlottenthal e.V. als Förderer und Partner der Feuerwehr.

In Charlottenthal ist fast alles Feuerwehr. Bekannt wurde der Krakower Ortsteil vor allem durch seine erfolgreichen Feuerwehrsportler, die schon Deutsche Meister waren und darüber hinaus an Weltmeisterschaften und Feuerwehr-Olympiaden teilgenommen haben. Außerdem verfügt der Ort über eine Kinderfeuerwehr, eine Jugendfeuerwehr, eine Ehrenabteilung und eine aktive Wehr, in der 66 Kameraden ihren Dienst verrichten. Nicht zu vergessen der Förderverein der Feuerwehr, der sich in Charlottenthal „Sport- und Technikzentrum“ nennt.

„Viele Mitglieder unseres Vereins sind auch bei der Feuerwehr. Wir arbeiten sehr eng zusammen“, sagt Vereinschef Christian Grosche. Zum Beispiel nutzen Feuerwehr und Verein den alten Speicher, der von den Charlottenthalern zu einem Dorfzentrum umgebaut wurde, gemeinsam. 2011 konnte das Gebäude zur öffentlichen Nutzung übergeben werden. Das war auch die Zeit der Generationswechsel. Maik Krüger ist inzwischen Wehrführer und Christian Grosche übernahm den Vereinsvorsitz von Hannes Kremp, der das Sport- und Technikzentrum 1996 gegründet und seitdem geleitet hatte. „Wichtig ist, dass die Arbeit kontinuierlich weiter geht und wir auch eine Heimstatt für junge Menschen bleiben“, denkt Grosche. Der 31-Jährige hat sich nicht zuletzt mit seiner Frau Maria – die er über den Feuerwehrsport kennen gelernt hat – für Charlottenthal als Wohnsitz entschieden, weil in dem Ort einiges los ist. „Aber Tatsache ist auch, dass wir selbst unser Leben hier organisieren müssen. Auf einem silbernen Tablett werden dir Veranstaltungen und Aktivitäten auch nicht präsentiert“, weiß Christian Grosche. Er hebt hervor, dass der Verein und die Feuerwehr seit vielen Jahren große Unterstützung durch zahlreiche regionale Sponsoren und die Stadt Krakow am See erhalten.

Zurzeit ist der Verein dabei, auf dem Speicherboden eine Heizung einzubauen. „Da haben wir einen Veranstaltungsort, den wir auch in der kalten Jahreszeit nutzen können“, sagt Grosche. Die Feuerwehr wurde mit einer Abgasabsauganlage und einem Druckluftsystem erweitert und erwartet am Ende des Jahres ein neues Einsatzfahrzeug. Unter der Regie des Vereins wurde vor drei Jahren ein Pavillon vor dem Speicher gebaut. „Dabei hat uns Zimmerer Andreas Fritzsche aus Ahrenshagen fachlich unterstützt. Unsere Vereinsmitglieder haben sehr viel Eigenleistungen erbracht“, erzählt Grosche. Und als Charlottenthal im vergangenen Jahr eine vorwiegend aus europäischen Fördermitteln finanzierte moderne Tartanbahn bekam, steuerte der Verein Sport- und Technikzentrum die notwendigen Eigenmittel bei.

Feste Termine sind im Ort der Frühjahrs- und Herbstputz, den die Vereinsmitglieder zum großen Teil leisten. Und wenn der Heimatverein zur Pflege des Parks aufruft, hat er im Sport- und Technikzentrum einen verlässlichen Partner.

Als nächster wichtiger Termin steht der 20. Mai im Kalender von Christian Grosche dick angestrichen. „An dem Tag richtet unser Verein den jährlichen Deutschland-Cup im Feuerwehrsport aus. Dazu erwarten wir in Charlottenthal zirka 130 Sportler aus ganz Deutschland“, blickt Vereinschef Grosche, der natürlich auch Mitglied der Feuerwehr ist, voraus. Und im Juli steht für die Charlottenthaler Feuerwehrsportler, die zum Kern des Teams MV gehören, die Olympiade des Weltfeuerwehrverbandes CTIF im österreichischen Villach auf dem Programm. Dafür qualifiziert hatten sich die Frauen und Männer der Teams MV bei den Deutschen Meisterschaften vergangenes Jahr in Rostock. „Nun besteht die Aufgabe unserer Vereinsmitgliedern darin, den Charlottenthaler Mitgliedern im Frauen- und Männerteam von MV kräftig die Daumen zu drücken“, sagt Christian Grosche schmunzelnd.





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