Brinckmangymnasium : Für 200 Euro acht Säcke Reis

Die Klasse 8c vom Güstrower Brinckmangymnasium sammelte bei „Dein Tag für Afrika“ Spenden und übergab jetzt Monika Thomsen (r.) vom Verein „Bützower für Gambia“ einen symbolischen Scheck über 200 Euro.
Die Klasse 8c vom Güstrower Brinckmangymnasium sammelte bei „Dein Tag für Afrika“ Spenden und übergab jetzt Monika Thomsen (r.) vom Verein „Bützower für Gambia“ einen symbolischen Scheck über 200 Euro.

Achtklässler des Güstrower Brinckmangymnasiums sammelten Spenden für den Verein „Bützower für Gambia“

svz.de von
12. September 2015, 06:00 Uhr

Nachdem die Klasse 8c des Güstrower John-Brinckman-Gymnasiums an dem Projekt „Dein Tag für Afrika“ teilgenommen und dabei Spenden gesammelt hatte, haben die Schüler jetzt mit ihrer Klassenlehrerin Ilka Heinrichs entschieden, einen Teil der Einnahmen an den Verein „Bützower für Gambia“ zu spenden. In dieser Woche übergaben sie gemeinsam einen Scheck in Höhe von 200 Euro an Monika Thomsen, Vorsitzende des Vereins.

„Damit wird beispielsweise die Essensversorgung in der Schule in Labakoreh finanziert“, erzählte Monika Thomsen der 8c. „Seit zwei Jahren bekommen die Kinder der Schule jeden Tag eine warme Mahlzeit, auf die sie sonst zu Hause verzichten müssten. Dafür werden im Monat ungefähr eineinhalb Säcke Reis benötigt.“ Für 200 Euro bekomme man übrigens acht Säcke Reis in dem afrikanischen Land. Ansonsten bezahlt man von den Spenden auch die Lehrer der Schule in Labakoreh. „Obwohl Gambia nicht von der Krankheit Ebola betroffen war, ist der Tourismus im vergangenen Jahr zusammengebrochen. Die Urlauber haben einfach Angst. Die Menschen in Gambia leben praktisch vom Tourismus und ohne Touristen bekommen sie auch kein Geld“, weiß Monika Thomsen. Sie freue sich sehr über die Hilfe des Güstrower John-Brinckman-Gymnasiums.

Auch Klassenlehrerin Ilka Heinrichs war gemeinsam mit dem Verein und Monika Thomsen bereits vor Ort in Gambia und ist eine Sponsorin des Vereins. „Das Geld kommt auch wirklich zu 100 Prozent an und wird sinnvoll genutzt“, versichert Monika Thomsen. Als kleines Dankeschön erhielt die Klasse ein Bild von den Kindern in Labakoreh in Form einer Urkunde.  

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