Erster Medizin-Check : Fünf Wolfswelpen im Güstrower Wildpark

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Foto: Caroline Weißert

Noch sind die Wolfswelpen im Güstrower Wildpark mit ihren fünf Wochen klein und niedlich. Die Pflegerinnen können sie auf dem Arm halten und streicheln. Doch das wird sich schnell ändern.

svz.de von
02. Juni 2016, 12:46 Uhr

Wolfsnachwuchs im Wildpark Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow: Vor rund fünf Wochen kamen fünf Jungtiere zur Welt. Die Welpen haben sich prächtig entwickelt, sind allerdings noch recht tollpatschig, wie Maren Gläser vom Wildpark heute berichtete. Die „zwei Jungs und drei Mädels“ sind inzwischen 30 bis 35 Zentimeter groß und etwa 1,5 Kilogramm schwer. Sie werden demnach von ihrer Mutter Nena sehr gut versorgt.

An diesem Donnerstag stand der erste Medizin-Check an. „Das war gar nicht so einfach, denn das Areal ist vier Hektar groß“, sagte Gläser.

Die Wölfe hätten mehrere Höhlen gegraben, die bis zu acht Meter tief ins Erdreich führen. So gelang es zunächst nur, die drei weiblichen Welpen zu untersuchen. Sie hatten sich am Höhleneingang aufgehalten und konnten von den Tierpflegerinnen eingefangen werden. Sie erhielten eine Wurmkur, eine Grundimpfung und einen Chip.

Mit den fünf Jungtieren sei das Rudel nun zwölf Tiere stark. Damit sei das Maximum erreicht. Die weiblichen Tiere erhielten nun mit dem Futter auch Verhütungsmittel. Die Wölfe leben normalerweise zusammen mit den zwei Braunbären in einer großen „Raubtier-WG“. Solange die Wolfswelpen so klein sind, müssten die Bären in ihrem Gehege bleiben.

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