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Güstrower Anzeiger

20. November 2017 | 03:25 Uhr

Güstrow : Fünf glückliche Jahre für Roxy

vom

Des einen Freud ist des anderen Leid. Familie Löffler freute sich ungeheuer nach fünf Jahren ihre Katze Roxy wieder bekommen zu haben. Eine andere Güstrower Familie vermisst Roxy nun jedoch schmerzlich.

svz.de von
erstellt am 01.Nov.2013 | 06:38 Uhr

Güstrow | Es ist wie im wahren Leben: Des einen Freud ist des anderen Leid. Familie Löffler freute sich ungeheuer nach fünf Jahren ihre Katze Roxy wieder bekommen zu haben (SVZ berichtet). Eine andere Güstrower Familie vermisst Roxy schmerzlich.

Robert aus Rostock meldete sich auf Facebook. Sofort habe die Familie die Katze auf dem Bild erkannt. Vor etwa sechs Wochen war sie verschwunden. Völlig abgemagert und heruntergekommen habe man das Tier vor fünf Jahren aufgenommen. "Die Katze hat damals am Zaun gestanden und gekratzt", erzählt Roberts Mutter, die anonym bleiben möchte. Der Nachbar habe nicht reagiert, also habe man erst ein paar kleine Krümel hingeworfen und schließlich die Katze aufgenommen. Man meinte zunächst einen Kater vor sich zu haben. Viel Freude habe man mit der Katze gehabt, aber auch manche Sorgen. Manche Krankheit musste überstanden werden. Die zwischenzeitlichen Besitzer sprechen von einem Lungenleiden. Als die Katze vor sechs Wochen verschwunden war, habe man gesucht und gesucht. Erfolglos. Den "richtigen" Besitzern von Roxy wünscht man trotz des eigenen Verlustes alles Gute und hofft, dass sich Roxy in ihrem alten Zuhause wieder wohlfühlt. Sollte das nicht klappen, stünde die Pforte bei den zwischenzeitlichen Besitzern stets offen.

SVZ hatte am Mittwoch berichtet, dass Roxy nach fünf Jahren zur Familie Löffler in Güstrow zurückkehren konnte. Das Tier war bei einer Hundepension in Laage in einer Kiste in den Garten gestellt worden. In der dortigen Tierauffangstation konnte man einen in der Schulter implantierten Chip auslesen. Über die Tierschutzorganisation Tasso, die ein Haustier-Zentralregister betreibt und an die sich Familie Löfflern nach Verlust der Katze gewandt hatte, konnten die Besitzer ermittelt werden. So kam es für Löfflers zum Happyend.

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