Güstrower Blumenhof : Frostfrei für Palme und Mimose

Ralph Griem steht mit einem Bananenbaum in der Hand vor einer Mimose, die in dem neuen, beheizbaren Gewächshaus sicher über den Winter kommen werden.
Ralph Griem steht mit einem Bananenbaum in der Hand vor einer Mimose, die in dem neuen, beheizbaren Gewächshaus sicher über den Winter kommen werden.

Blumenhof Griem in Güstrow nahm Gewächshaus zur Pflanzenüberwinterung in Betrieb

svz.de von
02. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Reger Betrieb herrscht in dieser Zeit im Blumenhof Griem. Nach Tannengrün zum Abdecken von Gräbern und Festgestecken zum Ewigkeitssonntag sind nun Weihnachtsbäume, Adventsgestecke und Dekorationen fürs Fest gefragt. Viele Kunden holen sich mit Schnittblumen die warme Jahreszeit ins Heim. „Heute ist nichts mehr unmöglich, auch Tulpen können wir auf Wunsch besorgen“, sagt Ralph Griem, der den 1935 gegründeten Güstrower Blumenhof gemeinsam mit seinem Bruder Maik in dritter Generation führt.

Ab sofort ist das Unternehmen auch eine gute Adresse für Menschen, die eine Pflanze frostfrei über den Winter bringen müssen. Die Griems bieten dafür in ihrem neu angebauten Gewächshaus eine Pflanzenüberwinterung an. In diesen Tagen wird die Heizung an das über 130 Quadratmeter große Winterlager angeschlossen. „Dann haben wir ständig acht bis zehn Grad im Gewächshaus, es ist luftig und hell, ideale Bedingungen für die Pflanzen“, beteuert Ralph Griem. Bereits einquartiert wurden Oleander, Mimosen, Oliven, Engelstrompeten, Bananen- und Zitronenbäume. Auch die hauseigene Palme, die vor 15 Jahren angeschafft wurde, hat ihren Platz in dem frostfreien Raum bekommen. Ebenfalls neu gebaut wurden ein zirka 35 Quadratmeter großer Kühlraum sowie eine Überdachung für die Auslieferung. „Unser Blumenhof hat in Güstrow weitere vier Standorte und einen in Ribnitz-Damgarten. Fast täglich liefern wir bis nach Rostock Kränze, Gebinde oder Blumen für Bestattungen“, sagt Ralph Griem, der froh ist, dass das viele Jahre vor sich her geschobene Bauvorhaben rechtzeitig vor dem Wintereinbruch beendet werden konnte.

Insgesamt sind in den Standorten des Blumenhofs über 20 Mitarbeiter beschäftigt, darunter zwei Azubis. „Wir hätten gern mehr Lehrlinge eingestellt, aber es fehlen dafür einfach die Bewerber“, weiß der 46-Jährige. Am meisten freut sich der Unternehmer, dass der Firmensitz in der Seidelstraße nun auch wieder über die Elisabethstraße zu erreichen ist. „Die zweijährige Bauphase hat uns doch ganz schön zu schaffen gemacht. Zwar haben uns viele Stammkunden die Treue gehalten, aber manche haben doch die Umwege gescheut“, weiß Ralph Griem.



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