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Haus der Kirche : Frisch renoviert in die Saison

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Bauarbeiten im Haus der Kirche „Sibrand Siegurt“ sind abgeschlossen – Zwei Veranstaltungen der Evangelischen Akademie stehen im Februar an.

svz.de von
erstellt am 04.Feb.2016 | 06:20 Uhr

Zu einem Diskurs über die gesellschaftlichen Herausforderungen, der der anhaltenden Zustrom von Flüchtlingen mit sich bringt, lädt die Evangelische Akademie der Nordkirche am 19. und 20. Februar nach Güstrow ein. Begrüßt werden die Teilnehmer im teilweise frisch renovierten Haus der Kirche „Sibrand Siegert“. Erst seit dieser Woche ist das Haus, das sich bei Tagungsgästen, Gruppenreisenden, Individual- und Kulturtouristen über Jahre einen Namen gemacht hat, wieder voll nutzbar. Über gut ein halbes Jahr hatten Handwerker im Erweiterungsteil der Tagungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte das Sagen. „Jetzt sind alle Baumängel beseitigt“, sagt Leiter Mathias Thoms.

„Abrissarbeiten, Schwammsanierung, Innenausbau – und das alles bei laufendem Betrieb. Unsere Hausgäste, darunter viel Stammpublikum, zeigten viel Verständnis und freuen sich mit uns“, betont der Diakon, der sich mit seinem kleinen Team auf eine harte Probe gestellt sah. Jetzt seien die Betten „in allen 32 Zimmern frisch bezogen und auch das Kaminzimmer ist wieder hergerichtet“. Das um 1750 gebaute Haus im Grünen Winkel 9-10 sei ideal für Tagungen, aber auch Radtouristen heiße man gern willkommen.

Insgesamt können im Haus 51 Gäste untergebracht werden. Für Tagungen und Seminare stehen fünf verschieden große Räume mit entsprechender Technik bereit. Ein Fahrstuhl und eine begrünte Terrasse, auf der „in der wärmeren Jahreszeit gern gefrühstückt wird, runden das Angebot ebenso ab, wie die vielfach gelobte Küche unseres Hauses“, ergänzt der Leiter, der sich freut, dass das Haus mit dem Kirchenkreis Mecklenburg einen zuverlässigen Träger hat.


13 Veranstaltungen bisher im Jahresplan


Neben kirchlichen Gruppen steht das Haus mit der auffällig bemalten Fassade und den Wasserspeiern ebenso Verbänden, Vereinen und anderen Trägern aus dem nichtkirchlichen Bereich zur Verfügung. Mathias Thoms verweist aber auch auf Familien, die ihre Feste im Haus feiern können. Ebenso willkommen seien Gäste, die in Mecklenburg Urlaub machen wollen, vielleicht mit dem Rad vorbeikommen.

13 Veranstaltungen sind bisher für dieses Jahre in der Tagungs- Bildungs- und Begegnungsstätte des Kirchenkreises Mecklenburg geplant. Es beginnt mit der oben erwähnten Veranstaltung „Zwischen Angst und Willkommenskultur“. Diskutiert wird über die Frage, was es an ethischer Haltung, an Empathie und an rechtsstaatlichen Verwaltungshandeln bedarf, damit die Integration von Flüchtlingen gelingen kann. Als Gesprächspartner stehen Vertreter aus Politik und Verwaltung in MV, Aktive in der Flüchtlingsarbeit sowie Wissenschaftler aus den Bereichen Politik, Verwaltung und Integrationsforschung bereit (Anmeldung unter www.akademie-nordkirche.de).

Am letzten Februar-Wochenende folgt eine weiter Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Sie beschäftigt sich mit der Frage: Was ist normal? Was ist normales Leben, was normales Sterben? Oder ist nicht eigentlich die Rede von normiertem Leben und normiertem Sterben?

Das Erbe der Aufstände vor 60 Jahren in Polen und Ungarn rückt am ersten April-Wochenende in den Mittelpunkt. Im Juni ist es die Bioökonomie – Rettet uns die Orientierung auf nachwachsende Rohstoffe?

Auf dem Programm stehen aber auch eine Seniorensingwoche im April und meditatives Tanzen im November sowie Veranstaltungen des Gemeindedienstes für Haupt- und Ehrenamtliche in der Kirche.

Gesamtübersicht der Tagungsangebote unter www.haus.der.kirche-guestrow.de





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