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Weihnachtsbaumverbrennen : Freudenfeuer mit Tannenbäumen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ab Sonnabend brennen in der Region die Weihnachtsbäume / Organisation liegt immer bei freiwilligen Feuerwehren

Weihnachten ist vorbei und die Tannenbäume im Wohnzimmer nadeln bereits stark. Statt seinen Weihnachtsbaum zum Wertstoffhof zu schaffen, kann man seinen ausgedienten Baum auch bei den zahlreichen Freudenfeuern in der Region verbrennen lassen. An vielen Orten organisieren die freiwilligen Feuerwehren ab dem Wochenende ihr traditionelles Weihnachtsbaumverbrennen.


Pro Baum ein Glühwein gratis


In Krakow am See haben die Kameraden für morgen bereits alles vorbereitet. „Noch sind nicht viele Tannenbäume abgegeben worden, aber erfahrungsgemäß bringen die Leute alle Sonnabend ihre Bäume mit, um sich gratis einen Glühwein abzuholen“, sagt Wehrführer Remo Schmecht. Seit acht Jahren veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Krakow am See das Weihnachtsbaumverbrennen. Die Aktion hat bereits einen festen Platz im Terminkalender des Luftkurortes. „Wir wollen damit das kulturelle Leben in unserer Stadt bereichern und die Leute auch in der kalten Jahreszeit zusammenbringen“, sagt Schmecht, der seit vier Jahren Wehrführer ist.

Organisiert wird das Weihnachtsbaumverbrennen in Krakow am See vom Feuerwehrverein, der mit eventuellen Überschüssen die Jugendwehr und die aktive Wehr unterstützt. Bis zu 150 Bäume kommen immer zusammen, die in Etappen verbrannt werden. „Das knistert schön und sieht gut aus“, sagt Schmecht. Um 17 Uhr geht es morgen auf dem Gelände des neuen Gerätehauses los. Auch eine Schlechtwetter-Variante ist eingeplant. „Wenn es zu stark stürmen sollte, entscheiden wir spontane, ob wir das Feuer anzünden. Glühwein und Bratwurst gibt es im Gerätehaus aber auf jeden Fall“, sagt der Wehrführer.


Kameraden sammeln in Laage Bäume ein


In Laage ist man optimistisch. Der vorhergesagte Sturm könne sich am Sonnabend durchaus zum Abend legen, meint Nancy Böhnke. Notfalls müsse man kurzfristig einen Plan B schmieden. „Wir werden wie immer die Fahrzeughalle leer räumen“, berichtet die Vorsitzende des Feuerwehrfördervereins Laage. Dort könne man auf jeden Fall die Gäste unterbringen.

Das Tannenbaumglühen hat sich auch in Laage zu einen festen Termin am Anfang des Jahres entwickelt. „Es ist eine Gelegenheit für ein geselliges Beisammensein“, betont Nancy Böhnke. Für die Kameraden der Feuerwehr sei es die Möglichkeit, wieder einmal auf sich aufmerksam zu machen. Bürger können ihre ausrangierten Weihnachtsbäume am Sonnabend mitbringen oder sie vorher am Feuerwehrhaus abgeben oder auch zur Abholung bereit legen. Die Kameraden holen die Bäumchen am Sonnabend ab 14 Uhr ab. Die Sammelstellen: Rathaus, Rudolf-Harbig-Straße/Ückerweg, Blücherplatz, Fischteichallee (Containerplatz an der Seniorenwohnanlage) und am Dreieck Paul-Korff-Allee/Fritz-Kähler-Straße.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Sabel bietet diesen Service an. Hier werden die Tannen am Sonnabend, dem 17. Januar, verbrannt und können an diesem Tag um 9 Uhr in Kankel und um 9.30 Uhr in Sabel an der Straße bereit gelegt werden.

In Kritzkow, so betonte gestern Wehrführer Mark Gerion, habe man längst schon die Erfahrung gemacht, dass am zweiten Januar-Wochenende immer Schietwetter sei und sich deshalb von vornherein auf Sonntag, 18. Januar, orientiert. Ab 10 Uhr lädt man zum Verbrennen der Tannenbäume ein. „Wir richten uns dabei an die ganze Familie“, betont Mark Gerion. Bei Abendveranstaltungen würden die Kinder zu kurz kommen, meint der Wehrführer.

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