Güstrow : Freude über neue Straße nach Zehlendorf hält unvermindert an

Bürgermeister Ulrich Bismarcks Kommentar zur neuen Straße nach Zehlendorf. Jetzt ist alles saniert, denn auch die Dorfstraße, die Brücke über die Autobahn und das Stück von der Brücke bis zum Dorfeingang sind neu.
Bürgermeister Ulrich Bismarcks Kommentar zur neuen Straße nach Zehlendorf. Jetzt ist alles saniert, denn auch die Dorfstraße, die Brücke über die Autobahn und das Stück von der Brücke bis zum Dorfeingang sind neu.

svz.de von
10. Dezember 2013, 08:00 Uhr

In Zehlendorf hält die Freude über die neue Straße von der B 103 bis ins Dorf unvermindert an. Und: Die Straßenbauer übertrafen sich. Ulrich Bismarck: „In drei Tagen war alles fertig.“ Damit ist auch der lange Weg bis zu dieser Sanierung vergessen (wir berichteten mehrfach). Zur Erinnerung: Die marode Straße wurde nach mehreren, ungezählten Anläufen erneuert. Eine Sanierung war unumgänglich, weil die Reparatur der Straße jedes Jahr 6000 Euro kostete. Die mussten wegen der Verkehrssicherungspflicht ausgegeben werden. Aber die Gemeinde wusste, dass es umsonst war, denn die Löcher kamen immer wieder.

Bismarck: „Es war Mitte der 1990er-Jahre als wir den ersten Antrag für Fördermittel stellten. Einmal vergaß die Gemeinde den Antrag auf Fördergeld. Dann gab es die Jahre in Kuhs, in denen kein Geld zur Verfügung stand, weil wir keins hatten. Aber wir rutschten bei der Vergabe der Fördermittel auch immer wieder von der Prioritätenliste.“ Die Gemeindevertretung Kuhs beschloss für die Sanierung im Haushalt Eigenmittel von 76 500 Euro. Die Förderung erfolgte aus Mitteln des ländlichen Wegebaus. Die 1600 Meter sollte 234 000 Euro kosten. „Es wurden rund 25 000 Euro weniger. Unser Eigenanteil reduzierte sich dadurch allerdings nicht“, so der Bürgermeister. Mehr als ein Vorhaben im ländlichen Wegebau war nicht möglich. Bismarck: „Ein grundhafter Ausbau hätte rund eine Million Euro gekostet. Die Eigenmittel dafür hätten wir aber nicht aufbringen können.“

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