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SVZ-Weihnachtsaktion : Freude für Spender und Beschenkte

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Güstrower Tafel unterstützt die diesjährige SVZ-Hilfsaktion „Weihnachtspäckchen für Kinder“

svz.de von
erstellt am 02.Dez.2015 | 15:40 Uhr

„Die Kinder stehen für uns an erster Stelle. So sind wir groß geworden“, sagt Gabriele Kempke und bezieht Christine Schörk mit ein. Beide stehen für die Güstrower Tafel – ein Verein, der gespendete Lebensmittel und mehr an Bedürftige weitergibt –, neben der Diakonie Güstrow Partner der SVZ-Weihnachtsaktion. In diesem Jahr werden gemeinsam Päckchen für sozialschwache Kinder gepackt. Bei einer Weihnachtsfeier am 19. Dezember in der Kita Regenbogen ist dann Bescherung.

„Die Päckchenaktion ist eine tolle Idee“, betont Christine Schörk. Dabei würden Beschenkte ebenso belohnt wie die Schenkenden. Schon beim Einpacken würde man Freude empfinden und gern ein bisschen Liebe mit hinein geben. Leuchtende Kinderaugen bei der Bescherung seien außerdem ein wunderbares Dankeschön, fügt Gabriele Kempke hinzu und sieht die Partnerschaft in der SVZ-Weihnachtspäckchen-Aktion als Fügung. In den vergangenen Jahren hätten die Mitarbeiter der Tafel neben Aktionen mit verschiedenen Partnern selbst Weihnachtspäckchen gepackt, um die Kinder zu erfreuen. In diesem Jahr aber würde die Ware dafür fehlen. „Wenig Lebensmittel, aber viele Menschen, die wir versorgen“, fasst Gabriele Kempke die Situation kurz zusammen. Mit rund 20 Spendern in Güstrow – fast alle Märkte –, Krakow am See und Laage sei die Zahl der Unterstützer gleich geblieben, aber die Warenmenge sei zurückgegangen. „Wir können aber nur weitergeben, was wir bekommen“, betont Christine Schörk. Froh sind die beiden Frauen, dass es unter den Tafeln eine gute Zusammenarbeit gebe. So brachte Gabriele Kempke von einem Bundestreffen der Tafel in Norddeutschland am Dienstag einige Kartons mit Süßigkeiten mit. „Eine nette Geste der Neubrandenburger Tafel“, erzählt die Tafel-Vereinsvorsitzende. Auch die Rostocker und der Warener Tafel würden helfen. „Sonst sehe es bei uns manchmal sehr schlecht aus“, sagt Gabriele Kempke.

Nie in der Geschichte der Tafel habe man Menschen abweisen müssen, jetzt sei man soweit und vertröste Menschen, die erstmals zur Tafel kommen, auf das nächste Jahr. Immer in der Hoffnung, dass im Januar vielleicht wieder mehr Waren verteilt werden können. 

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