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Partnerstadtverein Güstrow : Freude auf den 12-Stunden-Lauf

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fortsetzung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Güstrow und Bures-sur-Yvette / Güstrower Delegation bricht heute nach Frankreich auf

Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Barlachstadt Güstrow und der französischen Stadt Bures-sur-Yvette werden fortgesetzt. Von heute bis zum 23. Mai reisen 14 Güstrower in die Stadt südwestlich von Paris. Es sind Mitglieder des Laufsportvereins (LSV) Güstrow und Vertreter des Partnerstadtvereins mit seinem Vorsitzenden Peter Schmidt. Die Güstrower Läufer werden sich am 21. Mai an dem traditionellen 12-Stunden-Lauf von Bures-sur-Yvette beteiligen. „Wir freuen uns auf diesen besonderen Lauf“, betont LSV-Vorsitzender Günther Wolf.

Während der zwölf Stunden kann jeder Läufer ganz nach seiner Kondition mal laufen und mal eine Pause einlegen, um danach gestärkt weiter machen zu können. Der Lauf findet im Park des Städtchens statt. Von 5 bis 17 Uhr kann die 2,5-Kilometer-Runde bewältigt werden. Alternativ ist auch walken möglich. Die Vertreter des Güstrower Partnerstadtvereins wollen zudem Gespräche mit dem Euroby-Verein von Bures führen. Peter Schmidt: „Die Franzosen hatten ja 2011 die Initiative ergriffen und den Kontakt zu Güstrow gesucht. Die Besuche waren bisher von Laufveranstaltungen in Bures und durch den Inselseelauf in Güstrow sowie Kontakten zwischen der Realschule von Bures und dem Brinckmangymnasium geprägt. Das soll so bleiben, ist aber ausbaufähig. Das sondieren wir.“ Schmidt sieht auch die Möglichkeit, dass es in Zukunft zu einem Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Städten kommen könnte. „Dazu sind jedoch politische Entscheidungen notwendig“, erklärt der Vorsitzende des Partnerstadtvereins. Allerdings räumt Schmidt ein, dass ein Vertrag nicht zwingend sein müsse. Eine veränderte Satzung gestatte, solche Beziehungen ohne Vertrag zu führen, so Schmidt. Er betont weiter: „Auch ohne ein vertragliches Papier können Beziehungen funktionieren. Sie müssen nur gelebt werden. Der LSV hat es bisher vorgemacht, wie es gehen kann.“


Terroranschläge von Paris wirken nach


Die Vertreter des Partnerstadtvereins nutzen den Besuch außerdem, um sich bei den französischen Freunden über die Stimmung und die Lage nach den terroristischen Anschlägen in Paris zu erkundigen. Die wirken bis heute nach. So hat die Schulleitung in Bures entschieden, dass in diesem Jahr wegen des Ausnahmezustandes keine Schüler am Inselseelauf teilnehmen. Peter Schmidt: „Das ist schade. Aber wir verstehen das natürlich.“

Trotzdem hat der Euroby-Verein um Lionel Burnet in Bures überlegt, wie es in diesem Jahr doch noch zu einem Besuch in Güstrow kommen kann. „Nach dem Stand jetzt kommen Bürger aus Bures im Oktober zur Kulturnacht. Ob sie sie mit einem Beitrag bereichern werden, steht noch nicht fest“, sagt Schmidt. In der Delegation, die heute nach Bures aufbricht, fehlen die Gymnasiasten aus dem John-Brinckman-Gymnasium. Schmidt: „Der Grund sind die Abiturprüfungen. Nächstes Jahr legen wir den Besuchstermin wieder so, dass die Schüler mitkommen und mitlaufen können, zumal sie am guten Abschneiden unserer Delegation immer großen Anteil hatten.“

Zur Erinnerung: Angekurbelt wurden die freundschaftlichen Treffen von der Familie von Lionel Burnet, Vorsitzender des Euroby-Vereins in Bures. 2011 gab es in Güstrow den ersten Besuch. Den Kontakt nach Bures-sur-Yvette hatte ein Jahr zuvor Stefanie von Laer aus Tieplitz über ihre französische Freundin Agnes Zalczar geknüpft und sich als Vertreterin der Johanniter Hilfsgemeinschaft eingebracht. Inzwischen koordiniert der Partnerstadtverein Güstrow die Zusammenarbeit. Zu Mitinitiatoren wurden die Awo und das Brinckmangymnasium.  



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