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Stadt soll liebenswerter werden: : Freibad als gemeinschaftliches Ziel

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Laages Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst (CDU) gibt einen Ausblick über wichtige Vorhaben in der Recknitzstadt im Jahr 2015

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erstellt am 02.Jan.2015 | 15:58 Uhr

Wir werden im nächsten Jahr kontinuierlich daran weiter arbeiten, unsere lebens- und liebenswerte Stadt für und mit ihren Bürgerinnen und Bürgern weiter aufzuwerten.

Gerade für unsere Jüngsten werden wir mit der Fertigstellung der neuen Kindertagesstätte bis August ein Nest geschaffen haben, das unseren Kindern und ihren Erzieherinnen gerecht wird. Natürlich freuen wir uns auch darüber, dass unser Knirpsenland auch weiterhin einen Platz für unsere Seniorinnen und Senioren bietet. Denn auch im neuen Nest soll der gute Geist des Miteinanders der Generationen Einzug halten. Bis August soll alles fertig sein und wir werden alles tun, um diesen Zeitplan einzuhalten.

Auch die Umwandlung des Speisegebäudes in einen Mehrzweckraum wird im Frühjahr abgeschlossen sein. Dann haben wir endlich einen Raum, der allen Laagern zum fröhlichen Beisammensein, zum Sport oder auch zum Arbeiten zur Verfügung steht.


Anbindungen Dorflagen mit Radweg


Im Straßenbau werden wir uns im neuen Jahr gemeinsam mit Eurawasser der Schulstraße zuwenden. Damit wird die letzte noch vorhandene Mischkanalisation in ein Trennsystem umgewandelt und die Straße wird für die Anwohnerinnen und Anwohner wesentlich angenehmer zu befahren sein.

Darüber hinaus wollen wir den Startschuss für zwei große Projekte setzen, die uns einige Jahre begleiten werden. Mit dem Bodenordnungsverfahren (BOV) Jahmen-Schweez und dem Umbau des Freibades in ein Naturbad werden wir hoffentlich ein Plus an Lebensqualität für uns alle erreichen.

Dazu brauchen wir gerade bei der Umwandlung des Freibades auch sehr viel ehrenamtliches Engagement und finanzielle Unterstützung von außen. Beginnen wollen wir mit der Errichtung einer Beachsportanlage und dem Bau der notwendigen Sanitäreinrichtungen. Dann soll das vorhandene Schwimmbecken Stück für Stück in ein Naturbad mit Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Plantschbereich umgebaut werden. Dies ist bereits in zahlreichen Kommunen mit hunderten geleisteten ehrenamtlichen Arbeitsstunden gelungen und ich bin davon überzeugt, dass wir das alle gemeinsam bei uns in Laage auch schaffen werden. Hier sind wir alle gefragt.

Das BOV Jahmen-Schweez wird ein großes Gebiet umfassen und ich wünsche mir, dass es uns hier gelingt, neben den typischen Aufgaben innerhalb eines BOV, möglichst viel für unsere Dorflagen zu erreichen. Dabei steht die Anbindung der Ortslagen an die Stadt über einen Radweg an erster Stelle.

Aber auch im Bereich der Dorferneuerung werden sich hier viele Möglichkeiten eröffnen, die wir gemeinsam nutzen sollten. Das zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossene BOV Kritzkow bleibt dabei gutes Vorbild. Die dort gemachten guten wie negativen Erfahrungen sollten wir uns ebenso zu Nutze machen wie den Willen etwas für die Gemeinschaft zu erreichen anstatt Einzelinteressen zu verfolgen. Das BOV Jahmen-Schweez ist für uns ein Glücksfall, den wir unbedingt nutzen sollten.

Natürlich werden wir auch weiterhin in unsere Schule, Sportanlagen und unsere Feuerwehren investieren. Aber hier werden wir im kommenden Jahr keine Großinvestitionen tätigen sondern die Dinge erhalten und bzw. oder ausbauen, die notwendig sind. In unserer Schule werden die Klassenräume weiter Schritt für Schritt im Sinne der Digitalisierung ausgestattet, die alte Sporthalle wird genauer zu betrachten sein, unsere Feuerwehren in Laage und Kritzkow erhalten die nötigen Anbauten. Daneben wird es an unterschiedlichen Stellen auch weiterhin kleine und mittlere Unterhaltungs- bzw. Ausbesserungsmaßnahmen geben, die dem Erhalt der Infrastruktur dienen sollen.

Damit wir die alltäglich anfallenden Aufgaben und Arbeiten sowie neue Projekte finanzieren können, werden wir auch weiterhin unseren Haushalt konsolidieren und genau überlegen müssen, wofür wir Geld ausgeben können und wollen, oder eben nicht. Unser Saldo im Ergebnishaushalt hat sich seit 2010 von 2,3 Millionen auf 555  200 Euro reduziert. Das zeigt, dass wir die richtige Richtung eingeschlagen haben, aber noch nicht ganz am Ziel angelangt sind. Unseren Finanzhaushalt können wir durch einen Griff in unsere Liquiditätsreserve ausgleichen. Auch das zeigt uns deutlich, dass Investitionen möglich sind, aber auch weiterhin Ausgabendisziplin herrschen muss.


800-Jahr-Feier wirft ihre Schatten voraus


Im nächsten Jahr werfen dann auch wirklich große Ereignisse ihre Schatten voraus. Laage wird sich auf sein 800-jähriges Stadtjubiläum und die Freiwillige Feuerwehr Laage auf ihr 125-jähriges Jubiläum vorbereiten. Das Grundgerüst für die Feierlichkeiten steht, aber Ideen und Vorschläge werden auch weiterhin gerne angenommen. Bis zum Herbst sollen die Vorbereitungen stehen, denn schließlich möchten wir 2016 alle gemeinsam unsere schöne Stadt feiern.

Doch zunächst einmal starten wir gemeinsam mit dem CCL in ein fröhliches neues Jahr und feiern gemeinsam den 60. Geburtstag unseres wunderbaren Karnevalvereins.

Bei allem, was wir vorhaben und planen, dürfen wir verschiedene Standpunkte vertreten, dafür müssen wir streiten, aber wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, wofür wir das tun.

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