Güstrow-Card : Frauenduo führt Güstrow-Card

Bilden das neue Geschäftsführer-Gespann der Güstrow-Card: Heike Gerlach und Annegret Dräger (r.)
Bilden das neue Geschäftsführer-Gespann der Güstrow-Card: Heike Gerlach und Annegret Dräger (r.)

Annegret Dräger neben Heike Gerlach neue zweite Geschäftsführerin. Ihr spezielles Aufgabenfeld: Händler, Kunden, Sponsoren

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06. Januar 2016, 14:58 Uhr

Mit Annegret Dräger ist die Geschäftsführung der Güstrow-Card-Betreibergesellschaft wieder komplett. Nach dem Ausscheiden von Burkhard Bauer zum Jahreswechsel, der sich beruflich anderweitig orientiert (SVZ berichtete), blieb die halbe Stelle nicht vakant. Rasch hatten die Gesellschafter eine aus ihrer Runde im Blick: die Geschäftsinhaberin von City-Sport. „Von Anfang an bin ich von der Idee einer Bonus-Card überzeugt gewesen und bin ja von der ersten Stunde des Aufbaus der Güstrow-Card dabei. Jetzt ist das natürlich eine neue Herausforderung für mich, aber da musste ich nicht lange überlegen“, erklärt die 64-Jährige ihre Zusage. So klappte ein nahtloser Übergang.

Für die Interessen der Güstrower Händlerschaft engagierte sich Annegret Dräger schon immer. Da liegt es nahe, dass sie sich jetzt auch als Geschäftsführerin der Güstrow-Card speziell vor allem um ihre Kollegenschaft kümmern wolle. „Ich weiß ja, wo es ihnen drückt, komme schließlich selbst aus der Händlerschaft“, sagt Dräger. Und: „Es ist absolut wichtig, dass wir unsere kleinen Geschäfte erhalten. Erst recht jetzt, da die Innenstadt sich immer besser herausputzt.“

Die Güstrow-Card sei dafür ein „super geeignetes Element“. Allein schon der Aspekt, dass 130 Partner als Werbegemeinschaft auftreten können, verleihe Kraft, die ein einzelner Händler gar nicht entwickeln könnte. „Und Kunden wollen auch nicht 130 Rabattkarten, sondern sehen den Vorteil, alles in einer Karte zu finden“, weiß Dräger aus Erfahrung. Ihr Fazit: „Als Geschäftsinhaberin bin ich froh, die Güstrow-Card zu haben.“

Leerstände in Innenstadt besonders im Blick

Ihr Geschäft in der Domstraße, das natürlich vom Start 2003 an selbst einer von 130 Partnern der Bonuskarte ist, betreibt die Güstrowerin weiter. In der Geschäftsstelle der Güstrow-Card, seit kurzem Am Berge 4 in direkter Nachbarschaft des Stadtwerke-Büros, wird Annegret Dräger aber weniger zu finden sein. Hier „sitzt“ montags bis freitags vormittags vor allem Heike Gerlach als Ansprechpartnerin. Annegret Dräger ist für das Marketing zuständig und meistens im Außendienst. Sie betreut die Kunden, Händler, Sponsoren und kümmert sich um die Beteiligung an gesellschaftlichen Veranstaltungen in der Barlachstadt, für die sich die Güstrow-Card weiter engagieren werde, versichert Dräger. „Das ist mir wie auf den Leib geschrieben“, denkt die neue Geschäftsführerin.

Ihre nächsten Schwerpunkte sieht die eigentlich gar nicht „Neue“ („Ich war ja immer dicht dran.“) in den Leerständen in der Güstrower Innenstadt. Gezielt wolle sie die, in Zusammenarbeit mit der Stadt, thematisieren. Verstärktes Engagement in Bützow – in der Warnowstadt kann man bei einer Handvoll Händler mit der Güstrow-Card punkten – könne sie sich auch vorstellen. Und die Fühler nach Anklam, vor Jahren schon mal angedacht, wolle sie erneut vorsichtig ausstrecken. Dann könnte sich das Bonuscardsystem, zu dem derzeit Güstrow, Teterow, Parchim, Malchin und Waren gehören, noch erweitern. Aber auch so gehöre die Güstrow-Card mit ihren vier „Töchtern“ schon zu den größten Bonuskartensystemen in Deutschland.

Ein weiteres Feld – zu wenig noch werde der Facebookauftritt genutzt, um Werbebotschaften an den Kunden zu bringen, findet Annegret Dräger. Ja, selbst die Möglichkeit, an inzwischen 19 Parkautomaten in der Barlachstadt sowie auf dem Parkdeck in der Baustraße mit der kleinen Plastikkarte in Form von Punkten zu bezahlen, sei noch zu wenig bekannt.

Dabei werde durch die Karteninhaber – immerhin 25  000 der fünf Güstrower Bonuskarten sind im Umlauf – sehr fleißig gepunktet, freut sich die Geschäftsführerin. Dräger: „Es gibt Kunden, die jedes Jahr 120 bis zu 150 Euro aus Rabattpunkten zusammenbekommen. Manche sparen mit der Karte sogar auf ein größere Anschaffung, auf ein Möbelstück oder ein Haushaltsgerät.“

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