Spur führt nach MV : Frau tot in Havelkanal gefunden: Tötungsverdacht gegen Freund

Die Polizei veröffentlichte ein Fahndungsplakat mit diesen Fotos.

Die Polizei veröffentlichte ein Fahndungsplakat mit diesen Fotos.

Knapp zwei Monate nach dem rätselhaften Tod einer 29-jährigen Frau aus Linstow im Landkreis Rostock ermittelt die Polizei nun gegen ihren Begleiter.

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16. Oktober 2018, 10:30 Uhr

Der aus Polen stammende Mann war nach dem Fund der Leiche Ende August in Holland verhaftet worden, wie Oberstaatsanwalt Harlad Nowack am Dienstag in Rostock sagte. Der Mann fuhr den Wagen der Freundin, schweige aber bisher zu den Vorwürfen.

Die ebenfalls aus Polen stammende Frau hatte seit Jahren in Tourismusbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gearbeitet, zuletzt in Linstow. Dort war sie am 24. August  verschwunden. Kurz danach wurde sie leblos im Havelkanal bei Wustermark in Brandenburg gefunden. "Die Ermittlungslage macht den 27-Jährigen zum Verdächtigen", sagte Nowack. Beide sollen zusammen in Linstow aufgebrochen sein. In Krakow am See sei noch einmal eingekauft worden. "Hier hoffen wir auf Zeugen, die den Mann oder die Frau beobachtet haben."

Frau war ertrunken

Die Frau war ertrunken, genaue Erkenntnisse zu den Todesumständen - wie toxikologische Untersuchungen - fehlten aber noch. Der Verdächtige sei vermutlich von Wustermark aus am 24. August nachmittags mit dem Auto der Frau nach Holland gefahren. Unklar sei auch, ob die in voller Bekleidung gefundene Frau überhaupt schwimmen konnte. Ihre Angehörigen in Polen hatten sie als vermisst gemeldet.

Für den Verdächtigen gibt es ein Auslieferungsersuchen aus Polen.  Das Auto will die Staatsanwaltschaft genauer untersuchen lassen.

Wer hat Frau Luczak, Herrn Szymanski oder deren silbergrauen Pkw Honda Jazz mit dem polnischen Kennzeichen ZMY-198AV am 24. August2018 gesehen? Wer kann sonstige Angaben zum Geschehen machen? Hinweise nimmt die Polizei über Telefon: 038208/888 22 22 oder über www.polizei.mvnet.de entgegen. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock wird zudem Fahndungsplakate in den relevanten Regionen verteilen.

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