Fachhochschule Güstrow : Foyer erstrahlt in neuem Glanz

Der Festsaal der Fachhochschule an der Goldberger Straße  Fotos: Sieglinde Seidel
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Der Festsaal der Fachhochschule an der Goldberger Straße Fotos: Sieglinde Seidel

Erster sanierter Teilabschnitt der Baumaßnahme am Lehrgebäude IV der Fachhochschule Güstrow gestern übergeben

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20. März 2014, 06:00 Uhr

Das Foyer der Aula der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege MV in Güstrow erstrahlt in neuem Glanz und erfüllt alle derzeitigen Auflagen des Brandschutzes. Auch die Treppe zum Haupteingang wurde erneuert. Gestern konnte durch den Betrieb für Bau und Liegenschaften MV der erste Teilabschnitt der Baumaßnahme am Lehrgebäude IV an die Fachhochschule übergeben werden.

„Jetzt steht das Gebäude sozusagen auf trockenen Füßen“, sagt Projektleiterin Simone Martens. Die Trockenlegung mit Drainagearbeiten war wichtig. Denn in dem knapp 60 Jahre alten Gebäude an der Goldberger Straße hatte sich nach und nach die Feuchtigkeit den Weg durchs Gemäuer gebahnt. Dies sollte natürlich zuerst behoben werden, bevor man weitere Arbeiten im Innenbereich in Angriff nimmt. Seit November 2012 wird an dem Gebäude gearbeitet.

Inzwischen wurde die Fassade instand gesetzt, die Außentreppe erneuert und eine Viertelkreismauer errichtet. So ist der Eingangsbereich wieder einladend gestaltet. Besonders viel wurde aber auch im Foyer erneuert. Hier stand vor allem die Umsetzung des Brandschutzes im Vordergrund. „Besonderes Augenmerk haben wir darauf gelegt, dass das gewohnt charmante Erscheinungsbild des Foyers erhalten blieb“, so Eckhard Hintz, Dezernent Projektmanagement. So sind die beiden Brandschutzvorhänge an den Garderoben kaum zu sehen, die im Notfall sofort diese Räume abschotten würden. Außerdem wurden Details wie die alten Spiegel, Leuchten mit Messinghalbschalen an den Wänden oder Holzverkleidungen vor den Heizungen lediglich aufgearbeitet. Auch für den Marmor-Fußboden wurde ein chemisch-mechanisches Verfahren angewandt, so dass er erhalten werden konnte – aber in völlig neuem Glanz erstrahlt. „Die Festigkeit des Steins wurde erhöht und die Porigkeit verringert“, erklärt Simone Martens. Durch diese Art der Versiegelung könne jetzt sogar ein Glas Wein auf diesem Fußboden verschüttet werden und es täte dem Fußboden nichts.

Die Türen zum Festsaal wurden nur noch einmal ertüchtigt – sie waren bereits 2000 aufgearbeitet worden. Jedoch die Türen nach draußen sind nun mit einem Griff zu öffnen. Auch dies eine Auflage des Brandschutzes. 1,2 Millionen Euro wurden bisher vom Land für die Herrichtung und Sanierung des Lehrgebäudes eingesetzt. Nun soll es aber weiter gehen. Die fortlaufenden Arbeiten für den Brandschutz sollen im Mensabereich fortgeführt werden. Dafür sei eine gute Zusammenarbeit mit den Nutzern auch künftig wichtig. Geplant ist eine Fertigstellung dieser Arbeiten bis 2015. Danach soll auch die Sanierung des Daches und der Fassade erfolgen.



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