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Neue Ausstellung : Fotos von Ernst Barlach gesucht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Aufruf der Güstrower Barlachstiftung für neues Ausstellungsprojekt.

von
erstellt am 13.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Wer in Güstrow und Umgebung hat in seinen persönlichen Fotonachlässen noch Fotografien von der Privatperson Ernst Barlach (1870 bis 1938) oder von seinen Werken? Die Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow ruft alle SVZ-Leser und Barlach-Kenner dazu auf, diese Fotos der Forschung für ein neues Ausstellungsprojekt zur Verfügung zu stellen. Kuratorin Franziska Hell hofft auf Entdeckungen in Privatarchiven und will sie erstmals der Öffentlichkeit zugänglich machen. „Das könnte eine wichtige Quelle sein“, sagt sie.

Das Ausstellungsprojekt ist zweigeteilt: zum einen sollen Fotografien zur Person und zum anderen zum bildhauerischen Werk Ernst Barlachs gezeigt werden. „Die Werkfotografien sollen bis in die Moderne reichen“, erläutert Franziska Hell. Es gäbe bereits zahlreiche Zeitgenossen Barlachs, die sein Werk abgelichtet hätten. Der andere Teil ist den Privataufnahmen gewidmet, die Barlach selbst oder sein privates Umfeld zeigen. Im Sommer 2017, konkret am 9. Juli, werden die Forschungsergebnisse in einer Sonderausstellung der Stiftung im Ausstellungsforum/Grafikkabinett zu sehen sein. Ansprechpartnerin und Adressatin für die Fotos ist Kuratorin Franziska Hell, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow. Kontakt unter Telefon 0 38 43/844 00 32 oder E-Mail hell@barlach-stiftung.de. „Die Stiftung würde sich über die Unterstützung freuen“, sagt sie.


Retrospektive Jo Jastram am Sonntag


Unterdessen lädt die Ernst-Barlach-Stiftung am Sonntag um 11.30 Uhr zur Eröffnung der großen Ausstellung „Jo Jastram. 1928 bis 2011“ in das Ausstellungsforum/Grafikkabinett am Güstrower Inselsee ein. Die retrospektive des Bildhauers ist bis zum 26. Februar 2017 zu sehen. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Güstrower Barlachstiftung udn der freunde und Förderer der Kulturstiftung Rostock. Zur Ausstellung erscheint das Werkverzeichnis zum plastischen Werk Jo Jastrams mit ca. 500 Abbildungen. Im Begleitprogramm ist eine Kuratorenführung am 21. September um 14.30 Uhr mit Dr. Heidrun Lorenzen, Dr. Andreas Lorenzen und Klaus Tiedemann geplant.

 

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