Sport in Güstrow : Fit bis ins hohe Alter

Mit viel Spaße bei der Sache: Bettina Scheutzow (l.) leitet die Frauen der Sportgruppe an – für viele ist die Trainerin auch eine enge Vertrauensperson.
Mit viel Spaß bei der Sache: Bettina Scheutzow (l.) leitet die Frauen der Sportgruppe an – für viele ist die Trainerin auch eine enge Vertrauensperson.

Seit 25 Jahren im Familienzentrum der Awo mit Bettina Scheutzow sportlich aktiv

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27. Februar 2019, 12:00 Uhr

Liegend auf der Matte Beine und Arme heben und senken, sitzend die Fußspitzen bewegen oder später mit Hanteln arbeiten – diese Gymnastik gehört für die Frauen der Sportgruppe, die sich jeden Dienstag im Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt in der Güstrower Südstadt trifft, dazu. Seit nunmehr 25 Jahren gibt es dieses Angebot im Bereich Bewegung und Gesundheit, das von Bettina Scheutzow im Januar 1994 ins Leben gerufen wurde. Heute leitet sie 14 Frauensportgruppen und insgesamt gibt es etwa 30 Bewegungs- und Gesundheitsangebote im Haus.

Renate Prüß aus Güstrow ist eine Frau „der ersten Stunde“. Seit 25 Jahren treibt sie in dieser Gruppe Sport. „Es ist neben der Bewegung die gute Gesellschaft in der Gruppe, die mich immer wieder motiviert“, erzählt die 82-Jährige. Bettina Scheutzow sei viel mehr als nur eine Leiterin der Gruppe. „Sie ist eine Vertrauensperson für uns“, gibt Renate Prüß einen Einblick.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte Bettina Scheutzow ihr 25-Jähriges Jubiläum im Haus begangen. Die frühere Grundschullehrerin für Sport war und ist dankbar, dass sie diese Chance damals bekommen hat, hier eine solche Bewegungs- und Gesundheitsarbeit aufzubauen. Neben „Step-Aerobic“ gehören auch „Bauch-Beine-Po“ und „Yoga“ zu ihren Kursen.

Diese 25-jährige Geschichte einer sportlichen Entwicklung im Familienzentrum ist ein gutes Beispiel für die gesamte Arbeit im Mehrgenerationenhaus. „Fit und aktiv lautet schließlich ein Slogan, den wir uns auf die Fahnen geschrieben haben“, betont Inken Balla als Leiterin des Familien-, Freizeit- Lernberatungszentrums. Die erste Frauensportgruppe, eines der ersten Familienangebote damals, hat aber noch eine ganz andere Dimension bekommen. „Einige Angebote in unserem Haus sind auf Anregung dieser Frauen entstanden“, sagt die Leiterin weiter.

Auch Otto Margrit kommt gern seit etwa 18 Jahren jeden Dienstag zur sportlichen Betätigung. „Ich freue mich jedes Mal darauf, auch wenn der innere Schweinehund immer wieder zu überwinden ist“, sagt sie.

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