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Güstrow : Fische verenden im ausgetrockneten Mühlbach

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Heißer Draht: Wenn das Regenwetter weiter anhält, besteht Hoffnung, dass der Mühlbach in Güstrow wieder genügend Wasser führt. Bis jetzt ist das nicht der Fall. Das führte dazu, dass Fische verenden.

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erstellt am 06.Okt.2012 | 03:25 Uhr

Güstrow | Wenn das Regenwetter weiter anhält, besteht Hoffnung, dass der Mühlbach in Güstrow wieder durchgehend genügend Wasser führt. Bis jetzt ist das nicht der Fall. Teilweise kann man sogar im Flußbett gehen. "Das führte dazu, dass Fische verendeten, weil sie auf dem Trockenen liegen blieben", wies uns unsere Leserin Heidi Reimann auf eine für sie sehr kritische Situation hin. Auch Muscheln sind davon betroffen.

"Ich kann das nicht ausschließen, habe das aber noch nicht festgestellt", äußert sich Edgar Held, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes "Nebel", im "Heißen Draht" unserer Zeitung zu der Frage. Der Verband betreut den Mühlbach.

Das Wasserstandsproblem ist durch die geringen Niederschläge in diesem Jahr aufgetreten. Held: "Im vergangenen Sommer hatten wir das andere Problem. Beides gemixt, das wäre das Beste."

Der Mühlbach werde, so Held, aus dem Inselsee gespeist. Der habe im Sommer 15 bis 18 Zentimeter unter Mittelwasser gehabt, jetzt seien es immer noch zehn Zentimeter. Daher könne man z.B. das Wehr am Fährhaus nicht noch weiter herunterdrehen, weil dadurch der Inselsee leidet.

Eine Ausnahme, die Heidi Reimann auch kritisch hinterfragt, sei während des Entenrennes gemacht worden. Da sei angestautes Wasser aus den Sumpfseewiesen auch in den Mühlbach geflossen, nachdem das Schöpfwerk Sumpfsee geöffnet worden sei. "Aber das kann man nur für die wenigen Stunden verantworten", erklärt Held. Ansonsten müsse das die Natur mit Regen regeln.

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